Auf einem weiterhin sehr soliden Fundament steht die Handwerkskonjunktur in der Region Stuttgart. Wie eine Umfrage der Handwerkskammer ergab, waren im zweiten Quartal 2018 zwei von drei Befragten mit ihrer Geschäftslage zufrieden. „Die Auftragsbücher der Handwerker sind gut gefüllt“, bestätigt Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer der Kammer. Durchschnittlich würden derzeit die Aufträge für elf Wochen ausreichen.

Die stabile wirtschaftliche Lage hat zu zusätzlichen Arbeitsplätzen geführt. So haben in den vergangenen Wochen 12 Prozent der befragten Handwerker mehr Personal eingestellt, während sich bei 7 Prozent der Personalstock verkleinerte. In den nächsten Wochen wollen sich 13 Prozent der Betriebe auf Personalsuche begeben. Ob ihre Suche erfolgreich sein wird, hängt von qualifizierten Bewerbern ab. „Nicht alle Einstellungswünsche werden sich angesichts des Fachkräftemangels umsetzen lassen“, betont Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart. Besonders begehrt sind Handwerker aus dem Bauhauptgewerbe. Hier beträgt die mittlere Auftragsreichweite mittlerweile 19 Wochen. Die Unternehmen profitieren von einer hohen Nachfrage nach Wohnimmobilien und den Investitionen von Wirtschaft und öffentlicher Hand. Gut drei Viertel der Umsätze entfällt auf den Wohnungsbau sowie auf dessen Sanierung und Modernisierung. Einen deutlichen Stimmungsabfall erlebte dagegen das Kfz-Gewerbe, in dem der Geschäftslageindex um 19 Zähler auf plus 55 Punkte nachgab (Vorjahr: plus 74 Punkte).


Die Umsatzentwicklung der Handwerksbetriebe im zweiten Quartal 2018 hat im Vergleich zum Vorjahresquartal  etwas nachgelassen. Für das kommende Quartal sind die Handwerker im Kammerbezirk hinsichtlich ihrer Umsatzentwicklung allerdings optimistisch gestimmt. Den Sommermonaten sehen die meisten der befragten Handwerker gelassen entgegen. Dass sich ihre gute Geschäftslage auch in den nächsten Wochen fortsetzt, davon gehen 70 Prozent der Befragten aus. Jeder fünfte Handwerker rechnet sogar mit einer Verbesserung seiner aktuellen Geschäftslage. Kammerchef Thomas Hoefling gibt jedoch zu bedenken: „Zwar profitieren unsere Handwerker in Summe von der guten Kauflaune der Verbraucher und auch immer noch von den niedrigen Zinsen.“ Dennoch sehe er Risiken für die Handwerkskonjunktur. „Insbesondere unsere gewerblichen Zulieferer im Handwerk und unsere exportierenden Betriebe sind von den protektionistischen Tendenzen auf dem Weltmarkt alarmiert“, betont er.

Der ausführliche Konjunkturbericht steht online unter https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/am-puls-der-konjunktur-67,0,759.html

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