Studie „Digitale Meeting-Kultur“: Jeder Zehnte ist schon einmal in einer Online-Besprechung eingeschlafen / Gerade junge Arbeitnehmer surfen gern nebenbei im Netz oder lästern im Chat über Kollegen

Der Corona-Lockdown im Frühjahr sowie die Verlagerung vieler Arbeitsplätze ins Homeoffice haben Online-Meetings auch in Deutschland zum Durchbruch verholfen. Allerdings räumen 12 Prozent der Arbeitnehmer ein, schon einmal während einer digitalen Besprechung eingenickt zu sein. Hinzu kommt, dass 61 Prozent der jüngeren Arbeitnehmer parallel zur digitalen Besprechung private Mails beantworten. Und 43 Prozent in der Altersgruppe zwischen 18 und 34 Jahren lästern im Chat gern auch mal über andere Meeting-Teilnehmer. Das sind Ergebnisse der Studie "Digitale Meeting-Kultur". Die auf Virtual und Augmented Reality spezialisierte NeXR Technologies SE hat dafür im August mehr als 1.000 Arbeitnehmer in Deutschland befragt.

„Unternehmen und Angestellte haben zum Teil überhastet den Schritt von der Präsenzveranstaltung in die digitale Welt vollzogen. Jetzt gilt es, aus den gemachten Erfahrungen die richtigen Schlüsse zu ziehen,“ sagt Markus Peuler, CEO bei NeXR Technologies. Dem Digitalisierungsexperten zufolge sind die Möglichkeiten einfacher Videokonferenzen schnell ausgereizt: „Es ähnelt eher dem Fernsehen. Der Zuschauer bleibt passiv, statt in einen Dialog zu treten. Außerdem schweifen viele Teilnehmer zu schnell ab und fokussieren sich nicht hundertprozentig auf das Thema.“ Damit Meetings und vor allem Seminare erfolgreich in die virtuelle Welt übertragen werden, müssten Konzept und Technik zu den jeweiligen Thematiken und Teilnehmern passen.


Die Studienergebnisse legen nahe, dass die Teilnehmer von Online-Konferenzen nicht besonders involviert sind – vor allem Jüngere lassen sich schnell ablenken. So gaben 61 Prozent der 18- bis 34-Jährigen an, während laufender Online-Meetings nebenbei auch private Mails zu beantworten oder im Netz zu surfen. Von den 35- bis 54-Jährigen sind es nur 43 Prozent, in der Generation 55plus sogar nur 27 Prozent. Jeder zweite Arbeitnehmer erledigt parallel zur Online-Veranstaltung auch andere berufliche Aufgaben. Auch hier zeigten die Jüngeren wieder eine besondere Tendenz zum – in diesem Falle unerwünschten – Multitasking.

„Videokonferenzen können – wenn sie richtig umgesetzt werden – sogar noch mehr begeistern als Präsenzveranstaltungen“, so Peuler. „Der Einsatz der passenden Technologie ist ausschlaggebend.“ Für Schulungen habe NeXR beispielsweise Technologien entwickelt, die immersive Erlebnisse in einer virtuellen Umgebung ermöglichen. Den Teilnehmern werde ein fesselndes Erlebnis geboten, das intensiver sei als ein Präsenzseminar. „Virtual Reality ist eine Erweiterung der eigenen Realität. Ich kann dort Superkräfte entwickeln und ein Schiff anheben, um den Rumpf zu kontrollieren, gleichzeitig kann ich auch in den Motorblock blicken und das Ventilspiel beobachten“, zeigt NeXR-CEO Peuler die Möglichkeiten auf.

Die virtuelle Umgebung gestalte ein Umfeld, das die Teilnehmer zur Mitarbeit anregt – und auch vor peinlichen Momenten bewahrt. So bekannten 12 Prozent der Befragten, während einer Online-Veranstaltung bereits einmal kurz eingenickt zu sein. Und auch der Klassiker – nämlich nebenbei im Chat über andere Teilnehmer zu lästern – wird so unterbunden. Zu den kollegenfeindlichen Äußerungen lassen sich immerhin 29 Prozent der für die Studie befragten Arbeitnehmer verleiten, von den 18- bis 34-Jährigen sind es sogar 43 Prozent.

NeXR Studie 2020 – Digitale Meeting-Kultur

Die NeXR-Studie "Digitale Meeting-Kultur" beruht auf einer im August 2020 abgeschlossenen Online-Befragung. Insgesamt nahmen 1.006 Arbeitnehmer aus Deutschland daran teil. Die Studie kann heruntergeladen werden unter: https://nexr-seminar.com/de/presse/

Über NeXR Technologies SE

NeXR steht für die Entwicklung von Technologien und Apps der nächsten Generation, bei denen Augmented Reality (AR), Mixed Reality (MR) und Virtual Reality (VR) zusammenkommen, um die nächste Extended Reality (XR) zu realisieren. Die NeXR Technologies SE aus Berlin (XETRA: 99SC) ist ein Virtual-Reality (VR)-First-Mover mit einzigartiger Hard- und Software-Expertise. Die Geschäftsfelder 3D-Scannersysteme, Motion Capture & Animation und VR-Experiences beschäftigen sich mit zukunftsweisenden Services und Produkten und verbinden sich innerhalb einer einzigartigen Value Chain. "3D Instagraph" entwickelt und vertreibt die eigenentwickelten Scannersysteme, mit Hilfe derer in Sekundenschnelle fotorealistische 3D Avatare erzeugt werden können. "OnPoint Studios" bietet in einem der größten MoCap-Studios Deutschlands alle Dienste rund um Motion Capture und Animation an und kann die Avatare aus dem 3D-Scanner direkt und individuell animieren. Die logische letzte Ergänzung der Value Chain bietet die Marke und VR-Agentur "VRIDAY", welche die Avatare in VR Experiences einbindet und als Agentur Beratung, Umsetzung und Publishing von VR Experience für Unternehmen bietet. Die NeXR Technologies SE ist im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

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