Erstmals nach der Pandemie hat MAPAL wieder junge Menschen aus Südkorea diesmal für einen Monat in die Region geholt. Seit 2014 besteht dieser Austausch, mitinitiiert von der südkoreanischen Niederlassung des Aalener Präzisionswerkzeugherstellers, der MAPAL HiTECO. Neu war dabei: Fünf der insgesamt sieben jungen Südkoreaner wurden im IHK-Bildungszentrum in Aalen in der Metallbearbeitung geschult.

Das System der dualen Ausbildung findet in Südkorea immer größere Beachtung. Bislang zählte in dem asiatischen Land, das durch Strebsamkeit und Ehrgeiz gekennzeichnet ist, nur ein Studium. Nach deutschem Vorbild gibt es einige „Berufsschulen“, beispielsweise in Seoul oder auch in Busan, die Technical Meister High School mit angegliedertem Internat. „Die theoretische Ausbildung ist in Südkorea sehr gut. Das Handling an modernen Maschinen fehlt den angehenden Fachkräften aber meist“, erklärt Uwe Heßler, Leiter der Aus- und Weiterbildung bei MAPAL.

Deshalb tat sich für die sieben Austauschschüler aus Südkorea im November eine Tür auf. Sie hatten die Möglichkeit, im Ausbildungszentrum bei MAPAL sowie im modern eingerichteten Bildungszentrum der IHK unter engagierter Anleitung der Ausbilder zeitgemäße Metallbearbeitung kennenzulernen. Es wurde zunächst konventionell gedreht und gefräst, bevor die koreanischen Schüler einfache CNC-Programme erstellten. Ulrich Pflieger, Ausbilder am IHK-Bildungszentrum, hat sogar mit Hilfe der betreuenden Lehrer Arbeitsmaterialien auf Koreanisch zusammengestellt, um einen guten Lernerfolg zu erzielen. „Die Jugendlichen sind sehr motiviert. Trotz der etwas schwierigen Verständigung erlernen sie intuitiv die wesentlichen Inhalte aufgrund einer guten Auffassungsgabe“, erklärt Ulrich Pflieger.

Ähnlich äußert sich auch Tim Hudelmaier, der für die koreanischen Azubis verantwortliche DHBW-Studierende bei MAPAL: „Bereits nach kurzer Zeit konnten die koreanischen Gäste auf unseren modernen CNC-Steuerungen programmieren und Fräs- und Drehteile nach Zeichnung fertigen. Unser gemeinsames Highlight zum Abschluss der Qualifizierung war sicherlich das Arbeiten an unseren hochpräzisen und komplexen Sechsachs-CNC-Schleifmaschinen.“

Deutschunterricht, gehalten von der Familie Gerschewski aus Dewangen im IHK-Bildungszentrum, sowie eine Wochenend-Betreuung rundeten den vierwöchigen Aufenthalt der koreanischen Gäste in Aalen ab. „Wir haben eine gute Grundlage für eine weitere Kooperation bei der Qualifizierung  von jungen Südkoreanern zwischen MAPAL und dem IHK-Bildungszentrum geschaffen“, sind sich Oliver Kosik, Leiter der IHK-Bildungseinrichtung in Aalen, und Uwe Heßler, Leiter der Aus- und Weiterbildung bei MAPAL, einig. 

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