Die Hannover Messe 2017 hat eindrucksvoll gezeigt, wie schnell und vielseitig die Digitalisierung neue Technologien, Anwendungen und Geschäftsmodelle entstehen lässt. Höchste Zeit sich mit der Frage zu beschäftigen, ob neue Geschäftsmodelle und neue Formen der Arbeit auch eine neue Art der Führung in den Unternehmen benötigen.

Der VDMA bot hierzu im Rahmen seines Kongresses zur Arbeit 4.0 „Führung im digitalen Zeitalter“ in Frankfurt ein Forum, um Denkanstöße und Erfahrungen aus Unternehmen und Wissenschaft zu diskutieren.


„Die Technologische Welt dreht sich mit hoher Geschwindigkeit und damit verbunden befindet sich die Arbeitswelt ebenfalls im Wandel. Die Führung von Unternehmen und Organisationen muss diesen Wandel mitgehen und dafür den bisherigen Führungsstil hinterfragen“, sagte Andrea Veerkamp-Walz, VDMA-Expertin für Personal- und Innovationsmanagement, im Rahmen des Kongresses.

„Die Botschaft lautet: Raus aus dem Silodenken. Nur so kann interdisziplinäres Arbeiten und dessen Management im Unternehmen funktionieren“, ergänzte Andrea Veerkamp-Walz.

Netzwerke gewinnen global an Bedeutung

Die Art der Zusammenarbeit ändert sich zudem im globalen Kontext. Netzwerke im Unternehmen und über Firmen- sowie Ländergrenzen hinweg bekommen mit der Digitalisierung eine immer größere Bedeutung. Sie sind für die Kreativität und Innovationskraft der Unternehmen und ihrer Beschäftigten maßgeblich entscheidend.

„Die interdisziplinäre Zusammenarbeit und horizontale Wertschöpfung über die Unternehmensgrenzen hinaus benötigen im hohen Maße selbständige und unternehmerisch denkende Mitarbeiter.

Um diese erfolgreich zu managen, brauchen wir einen Quantensprung in Sachen Führung, denn insbesondere die jungen Generationen werden die konventionellen Hierarchien nur noch in Teilen akzeptieren“, sagte Norbert Basler, Aufsichtsratsvorsitzender der Basler AG und VDMA-Vizepräsident, in seiner Eröffnungsrede.

In den anschließenden Diskussionsrunden des Kongresses, der mit rund 180 Teilnehmern großes Interesse fand, waren interdisziplinäre Vernetzung, open innovation und ein neues Denken jenseits der Hierarchien in Organisationen zentrale Schlagworte.

Zudem wurde über das Zusammenspiel von Start-up-Kultur mit klassischen Unternehmenstugenden gesprochen. Unter anderem referierten Thomas Sattelberger, Botschafter der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und Prof. Dr. Frank Piller, Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement RWTH Aachen.

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