
Projekt bis Ende 2027 verlängert – alle Partner bleiben an Bord
Aufgrund der positiven Erfahrungen haben sich die Partner darauf verständigt, das Angebot für zunächst zwei weitere Jahre, bis Ende 2027, zu verlängern – zumal die Herausforderungen immer größer werden: „Die aktuellen geopolitischen Krisen, steigende Energiepreise, Fachkräftemangel und die Transformation der Wirtschaftsstruktur im Saarland setzen viele kleinere Betriebe unter Druck“, sagte Barke. Unternehmerinnen und Unternehmer stehen so schnell vor komplexen Managementaufgaben, die allein oder mit kleinen Führungsteams kaum zu leisten sind. Kommt es so zu wirtschaftlichen Problemen, kann eine neutrale externe Expertise den entscheidenden Impuls geben, um wieder auf den Erfolgspfad zu kommen. „Wichtig ist aber, dass die Unternehmen nicht zu lange warten“ sagte Hauptgeschäftsführer Thomé. „Wer das kostenfreie Beratungsangebot frühzeitig nutzt, erhöht die Chancen auf eine nachhaltige Stabilisierung erheblich.“
Besonders betroffen: Handel, Dienstleistung, Handwerk und Beherbergung
Die Auswertung der bearbeiteten Fälle zeigt ein klares Bild: Liquiditätsprobleme, Managementüberlastung und Investitionsstau zählen zu den häufigsten Ursachen für wirtschaftliche Schieflagen. Viele Betriebe haben ihre finanziellen Reserven aufgebraucht, notwendige Investitionen werden mangels Mittel aufgeschoben. Gleichzeitig belastet der hohe persönliche Druck auf Inhaberinnen und Inhaber zunehmend die Unternehmensführung. Aus den Bereichen Handel (31 Prozent) und Dienstleistung (28%) kommen mehr als die Hälfte der Anfragen. Handwerksbetriebe stellen rund ein Fünftel der Fälle (19%), gefolgt von Unternehmen aus Hotellerie und Gastronomie (14 Prozent). Aus dem Regionalverband Saarbrücken kommen fast die Hälfte der Anfragen, gefolgt vom Landkreis Saarlouis (jedes 5. Unternehmen). Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei sieben Mitarbeitern. Häufig konnten die Experten des Runden Tisches mit Empfehlungen zur Sicherung der Liquidität weiterhelfen, auch Unterstützung bei Förderanträgen war gefragt. Die Erfahrungen aus dem Projekt zeigen zudem, dass zahlreiche Betriebe Defizite bei Controlling und Rechnungswesen haben – auch in diesen Fragen konnten die Projektbetreuer häufig weiterhelfen.
Kontakt:
rundertisch@saarland.ihk.de, www.saarland.ihk.de (Kennzahl 2479)
IHK-Projektbetreuer: Markus Metz Telefon 0681 9520221,
HWK-Projektbetreuer: Melanie Keipert Telefon 0681 5809311, Darius Nadery Telefon 0681 5809293
Industrie- und Handelskammer des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Straße 9
66119 Saarbrücken
Telefon: +49 (681) 9520-0
Telefax: +49 (681) 9520-888
http://www.saarland.ihk.de
Stv. Pressesprecher, Redakteur saarwirtschaft
Telefon: +49 (681) 9520-310
E-Mail: Volker.MeyerzuTittingdorf@saarland.ihk.de
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