
- ZMRN-Vorstand beruft Dr. Nicolas Meyer in den Vorstand
- Christian Specht übernimmt wichtige Rolle im Verband Region Rhein-Neckar und im Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V.
Auf der Agenda des Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. (ZMRN) Ende Juni auf dem Campus der MLP in Wiesloch stand ne-ben aktuellen Zukunftsthemen der regionalen Zusammenarbeit auch die Komplettierung des Vorstandsteams.
Die Vorstandsmitglieder beriefen Dr. Nicolas Meyer, Oberbürger-meister der Stadt Frankenthal, in den Vorstand des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.). Er übernimmt zugleich die Thementreiberschaft für die Bioökonomie. Diese zählt zu den zentralen Zukunftsfeldern der MRN-Strategie 2030 und verfolgt das Ziel, nachhaltige, biobasierte und kreislauforientierte Wertschöp-fung in der Region weiter auszubauen. Im Mittelpunkt stehen dabei die enge Zusammenarbeit von Kommunen, Wissenschaft, Wirt-schaft und Landwirtschaft sowie die Initiierung gemeinsamer Innovationsprojekte.
„Als Oberbürgermeister weiß ich, wie wichtig es ist, Nachhaltigkeit, Innovation und wirtschaftliche Entwicklung gemeinsam zu denken. Die Bioökonomie bietet enormes Potenzial, um regionale Wert-schöpfung zu stärken, Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen und neue Impulse für Unternehmen, Wissenschaft und Kommunen zu schaffen. Ich freue mich darauf, dieses Zukunftsthema im Vor-stand des ZMRN gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern der Metropolregion aktiv mitzugestalten und die Zusammenarbeit über kommunale Grenzen hinweg weiter zu stärken“, betonte Dr. Nicolas Meyer nach seiner Wahl.
Nur wenige Tage später ergaben sich weitere personelle Veränderungen in den Führungsgremien der Metropolregion. Am 3. Juli 2026 wählte die Verbandsversammlung des Verbandes Region Rhein-Neckar Christian Specht, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, zum neuen Vorsitzenden des Verbandes Region Rhein-Neckar. Er folgt auf Stefan Dallinger, der das Amt seit 2016 innehatte und die regionale Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren maßgeblich geprägt hat. Zuvor war Dallinger bereits jahrelang als Verbandsdirektor sowie in weiteren Führungsfunktionen des Verbandes und der Metropolregion Rhein-Neckar tätig.
„Die Metropolregion Rhein-Neckar lebt davon, dass Städte, Kreise und Gemeinden über Landesgrenzen hinweg gemeinsam handeln und sich mit ihren jeweiligen Stärken in die Weiterentwicklung der Region einbringen. Als Verbandsvorsitzender möchte ich diese Zusammenarbeit weiter stärken und den Verband als starke Stimme für eine zukunftsfähige, wirtschaftsstarke und lebenswerte Region führen“, sagte Specht nach seiner Wahl.
Christian Specht hat die Region und ihre Institutionen seit fast drei Jahrzehnten in verschiedenen Positionen aktiv mitgestaltet. Er war von 2001 bis 2005 Direktor des Raumordnungsverbandes Rhein-Neckar und damit maßgeblich an der Gründung der Metropolregion Rhein-Neckar sowie der Aushandlung des länderübergreifenden Staatsvertrags beteiligt, welcher die Grundlage für den heutigen Verband und die Metropolregion Rhein-Neckar bildet. Die Wahl Spechts hatte zugleich Auswirkungen auf den Vorstand des Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. In einem nachgelagerten Umlaufbeschluss des ZMRN-Vorstands wurde Christian Specht am 8. Juli 2026 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des Vereins gewählt.
Der Vorstandsvorsitz des ZMRN e.V. wird grundsätzlich von einem Vertreter der Wirtschaft übernommen; der jeweilige Vorsitzende des Verbandes Region Rhein-Neckar übt das Amt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden aus.
Mit der Wahl Christian Spechts wird diese bewährte Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und kommunaler Seite fortgeführt.
Der strategische Dialog von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung im Vorstand des ZMRN bleibt dabei das Fundament für die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen, nachhaltigen und lebenswerten Metropolregion Rhein-Neckar.
Der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar wurde 1989 als Rhein-Neckar-Dreieck e.V. gegründet. Zweck ist die Förderung der Rhein-Neckar-Region. Hierzu initiiert und unterstützt der gemeinnützige Verein Projekte insbesondere in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung, regionale Identität, Kultur und bürgerschaftliches Engagement. Zudem stärkt er das Miteinander der Akteure über fachliche, organisatorische und regionale Grenzen hinweg. Der 16-köpfige Vereinsvorstand unter Vorsitz von Dr. Uwe Schroeder-Wildberg (MLP SE) ist Plattform für den strategischen Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung sowie Zivilgesellschaft. Der Verein zählt derzeit rund 750 Mitglieder aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Die Geschäfte führen Kirsten Korte und Dr. Dennis Fanelsa.
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