Führende Fachleute fürs Online-Lernen haben sich zu Europas bedeutendstem Gipfeltreffen auf dem Gebiet der Massive Open Online Courses angekündigt, dem „European MOOC Stakeholder Summit“ (EMOOCs 2023). Die Konferenz für digitale Bildung findet vom 14. bis 16. Juni in Potsdam statt. Wie das gastgebende Hasso-Plattner-Institut (HPI) bekanntgab, sind auch renommierte internationale Inhalteanbieter wie das Massachusetts Institute of Technology und die Kursplattform edX mit Tagungsbeiträgen vertreten.

Analysiert werden soll vor allem, ob der von der Coronavirus-Pandemie beschleunigte Boom beim Online-Lernen dauerhaft ist oder mittlerweile nachlässt. Ferner wird diskutiert, wie Künstliche Intelligenz (KI) die digitale Bildung fördern kann und ob über modulare Teilabschlüsse – so genannte Micro Degrees – hinaus auch kompletten Online-Studiengängen die Zukunft gehören könnte.

„Wir erwarten mit Spannung zum Beispiel den Vortrag des Kollegen Anant Agarwal, der 2012 edX gründete“, sagt Prof. Christoph Meinel. Der Potsdamer E-Learning-Experte ist Gastgeber der Konferenz und Leiter der Lernplattform openHPI. „edX gehört gemeinsam mit Coursera zu den Plattformen mit den weltweit meisten Einschreibungen in offene Online-Kurse“, betont Meinel und verweist auf eine Studie der Analysten von „Research and Markets“ aus 2022.

Weitere namhafte Vortragende auf der Potsdamer Konferenz werden Dr. Jens Brandenburg, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und der Koordinator des Europäischen MOOC-Konsortiums, George Ubachs, sein. Forschungsthemen greifen zwei Wissenschaftlerinnen aus Italien und Frankreich auf: Antonella Poce, Professorin für experimentelle Pädagogik, und Informatikprofessorin Catherine Mongenet. Internationale Aspekte sollen auch MIT-Berater Dr. Vijay Kumar und edX-Managerin Kathy Pugh in die Debatte einbringen. Zwei Schwerpunktthemen der achten EMOOCs werden die immer stärker werdende Formalisierung von digitaler Bildung sowie die wachsende Bedeutung von Netzwerken und Kooperationen bei Online-Kursen sein.

Noch bis zum 1. Mai können sich Interessierte zum Frühbuchertarif für die renommierte Veranstaltung anmelden, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Verantwortliche aus Politik und Wirtschaft sowie Plattformbetreiber am HPI zusammenbringt. Das Institut gilt als einer der führenden Akteure auf dem Gebiet des skalierenden E-Learnings. Mit seiner offenen Lernplattform openHPI.de bietet das HPI bereits seit 2012 kostenlose Onlinekurse zu IT- und Innovations-Themen für die Allgemeinheit an.

Schon vor zwei Jahren war das HPI Gastgeber der EMOOCs-Konferenz gewesen. Sie fand wegen der Corona-Pandemie ausschließlich online statt – in einem „Doppelpack“ mit der internationalen Fachkonferenz „ACM Learning at Scale“ (L@S), die Fragen des skalierbaren E-Learning behandelte.

Hintergrund zur Bildungsplattform openHPI

https://open.hpi.de ist Europas Pionier unter den offenen Lernplattformen, die für alle Interessierten zugänglich sind. Seine kostenlosen Onlinekurse zu Informationstechnologie- und Innovationsthemen startete das Hasso-Plattner-Institut am 5. September 2012. Mittlerweile wurden auf openHPI rund 1,2 Millionen Kurseinschreibungen registriert – sowohl von IT-Einsteigern, als auch von Experten für digitale Transformation. 328.000 Personen aus 180 Ländern gehören derzeit auf der Plattform zum festen Nutzerkreis dieser Massive Open Online Courses (MOOC). Er wächst täglich. Für besonders erfolgreiche Teilnehmende stellte das Institut bisher rund 132.000 Zertifikate aus. Auch die bislang angebotenen gut 100 Kurse stehen im Archivmodus nach wie vor kostenfrei zur Verfügung. Studierende können sich für das Absolvieren von openHPI-Kursen auch Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen. Partnerplattformen, die mit derselben Lerntechnologie arbeiten, sind neben openSAP und OpenWHO zum Beispiel auch KI-CampuseGov-Campus und Kommunalcampus.

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