Seit 2009 organisiert die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) jährlich zwei Veranstaltungen der Reihe „Strategietreffen der Weltmarktführer“. Fester Bestandteil der einzelnen Events ist – neben einem aktuellen Strategie-Thema – auch der Ort: entschleunigt ankommen an einem schönen Fleck in Hohenlohe, direkt an der Jagst: die Jagstmühle bot den geladenen 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch am vergangenen Dienstag wieder einen besonderen Rahmen um sich über das Zukunftsthema „Geschäftsführung 4.0“ zu informieren und sich ungestört auszutauschen.

Dabei steckte WHF-Geschäftsführer Andreas Schumm gleich zu Beginn das Ziel der Kooperations-Veranstaltung mit der German Graduate School of Management & Law fest: „Wir wollen ihnen Impulse geben um den Erfolg ihrer Unternehmen und damit auch der Region zu sichern. Ohne Führung oder Führungskultur durch sie als Person kann kein Unternehmen erfolgreich am Markt bestehen. Und gerade im Zeitalter der Digitalisierung erfährt Führung einen Wandel und Bedeutungszuwachs“.


Moderne Führungskultur bedarf eines modernen Unternehmers

Mit Prof. Dr.-Ing. Oliver Riedel vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), ist es der WHF gelungen, einen eloquenten und erfahrenen Keynote-Speaker für die Veranstaltungen zu gewinnen. In seinem kurzweiligen und unterhaltsamen Vortrag schaffte es Riedel mit treffenden Beispielen die Herausforderungen für die Anwesenden herauszuarbeiten: „Wandlung setzt Offenheit voraus! Nur diejenigen, die Prozesse in Frage stellen und vorhandene Kompetenzen voll ausschöpfen – dabei eine gemeinsame Richtung vorgeben und sowohl Mitarbeitern als auch Kunden ein Out-of-the-Box-Denken vorleben, kann sein Unternehmen auch im digitalen Zeitalter weiter erfolgreich voranbringen“. „Dabei stünde nach einer aktuellen Studie weniger die persönliche Fachkompetenz sondern vielmehr die Kommunikations- und Medienkompetenz einer Führungspersönlichkeit im Vordergrund“, so Riedel.

Praxiseinblicke unter Moderation von GGS-Professor Dr. Gerd J. Hahn

Durch die persönlichen Einblicke und Erfahrungen von Oliver Kössel (WITTENSTEIN SE) und Dr. Gunter Wobser (LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG) wurde das Veranstaltungsthema während der Podiumsdiskussion, geleitet von GGS-Professor Gerd Hahn, noch weiter aufgefächert: Für den Geschäftsführenden Gesellschafter Wobser des Weltmarktführers LAUDA ist „der ‚König‘ längst abgeschafft und klassische Organisationsstrukturen überholt“. Mit der Symbolik der Sonne beschrieb Wobser unter anderem seine Führungskultur. Personalleiter Kössel hingegen spiegelte seine Herausforderungen im Bereich der Fachkräftegewinnung wieder. Sein Unternehmen wiederrum habe sich längst mit einem modernen Führungsstab und durch einen weitsichtigen Unternehmer für die Herausforderungen der digitalen Zukunft gerüstet.

Urkundenverleihung an erfolgreiche Unternehmer

Abgerundet wurde die Veranstaltung der WHF durch die Verleihung der Urkunden zum Erreichen der Jurystufe um den „Großen Preis des Mittelstandes“ an elf Unternehmen aus der Region Heilbronn-Franken. Unterstützung erhielt WHF-Geschäftsführer Schumm dabei von Prof. Dr. Wolfgang Reinhard, MdL, als Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung.

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