
„Maschinen können die Produktivität steigern, aber Menschen treiben den Fortschritt voran.“
Mit diesem Satz bringt Philip Knuth, Geschäftsführer von KNUTH Werkzeugmaschinen, eine Entwicklung auf den Punkt, die Industrieunternehmen weltweit beschäftigt: Der Mangel an qualifizierten Fachkräften entwickelt sich zunehmend zu einer der größten Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Ob Maschinenbediener, Zerspanungsmechaniker, Schweißer, Elektriker oder Servicetechniker – auf nahezu allen Kontinenten wächst die Lücke zwischen dem Bedarf der Industrie und der Zahl qualifizierter Fachkräfte. Gleichzeitig gehen erfahrene Mitarbeiter in den Ruhestand, während sich immer weniger junge Menschen für technische Berufe entscheiden.
Die Folgen sind längst spürbar. Produktivität, Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit geraten zunehmend unter Druck. Der Fachkräftemangel ist damit nicht mehr nur ein Personalthema, sondern eine strukturelle Herausforderung für ganze Volkswirtschaften.
Ausbildung wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor
Viele Unternehmen reagieren inzwischen mit einer strategischen Neuausrichtung ihrer Ausbildungsaktivitäten.
Während die technische Ausbildung früher überwiegend von Berufsschulen und Bildungszentren getragen wurde, investieren heute immer mehr Industrieunternehmen in eigene Ausbildungswerkstätten. Ziel ist es, Fachkräfte frühzeitig auf die Anforderungen der eigenen Produktion vorzubereiten und gleichzeitig die Standards der Industrie- und Handelskammern zu erfüllen.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Vermittlung technischer Grundlagen. Moderne Ausbildungsprogramme sollen den Übergang zwischen Lernen und produktiver Beschäftigung möglichst nahtlos gestalten.
Ausbildungssysteme statt Einzelmaschinen
Parallel dazu verändern sich die Anforderungen an die eingesetzten Maschinen.
Moderne Ausbildungswerkstätten benötigen nicht einfach einzelne Maschinen, sondern durchdachte Ausbildungssysteme. Die Vermittlung technischer Kompetenzen erfolgt heute schrittweise – von den Grundlagen der manuellen Bearbeitung über das Verständnis von Werkzeugen, Werkstoffen und Fertigungsprozessen bis hin zur CNC-Technologie und digital unterstützten Fertigungsabläufen.
Eine globale Herausforderung verlangt globale Antworten
Dass die Nachfrage nach modernen Ausbildungslösungen weltweit steigt, zeigt sich in zahlreichen Projekten von KNUTH.
In Deutschland unterstützen KNUTH-Maschinen Ausbildungszentren, Berufsschulen und Industrieunternehmen bei der Qualifizierung ihrer Fachkräfte.
In Nord- und Südamerika werden Ausbildungswerkstätten in den USA, Mexiko und Brasilien ausgestattet. So kooperiert KNUTH im Großraum Chicago mit dem Ranken Technical College, wo Studierende unter realitätsnahen industriellen Bedingungen ausgebildet werden.
Besonders eindrucksvoll zeigt sich die internationale Dimension in Südafrika.
Dort arbeitet KNUTH mit der Ausbildungsorganisation Hamba Nathi Enterprise zusammen, die aus der Überzeugung entstanden ist, dass Talent überall vorhanden ist – Chancen jedoch nicht. Das Ausbildungszentrum qualifiziert junge Menschen praxisnah für technische Berufe und orientiert sich konsequent an den Anforderungen der Industrie.
Die Ergebnisse sprechen für sich: Hunderte Absolventinnen und Absolventen konnten erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert werden. Einige fanden sogar Beschäftigungsmöglichkeiten in Deutschland, Großbritannien oder Neuseeland.
Für KNUTH ist dieses Engagement Teil einer langfristigen Strategie.
„Der globale Fachkräftemangel gehört zu den größten Herausforderungen unserer Branche. Durch Investitionen in Ausbildung und die Zusammenarbeit mit Organisationen wie Hamba Nathi in Südafrika oder dem Ranken Technical College in den USA leisten wir einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigen Lösung, die Menschen stärkt und gleichzeitig die Industrien unterstützt, denen wir dienen“, erklärt Ruan Cowley, Geschäftsführer der KNUTH-Niederlassungen in Johannesburg und Chicago.
Wenn Industrie und Bildung zusammenarbeiten
Die Partnerschaft zwischen KNUTH, Hamba Nathi und Ranken verdeutlicht, worauf es künftig ankommen wird: Bildung und Industrie müssen enger zusammenarbeiten.
Praxisnahe Ausbildungsumgebungen, moderne Technologien und erfahrene Ausbilder helfen dabei, die Lücke zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu schließen. Gleichzeitig stärken sie die gesellschaftliche Bedeutung technischer Berufe und eröffnen jungen Menschen neue berufliche Perspektiven.
Genau diese Verbindung von Bildung und industrieller Praxis findet sich auch in zahlreichen Anwenderprojekten von KNUTH wieder:
TDE Espenhain – Expertise und Service: flexible und fachmännische Unterstützung durch KNUTH beim Aufbau der Prüfungsstrecke Zerspanungsmechaniker /Schleifsysteme.
thyssenkrupp MillServices & Systems – 15 KNUTH Maschinen sind in der neuen Ausbildungswerkstatt der thyssenKrupp MillServices & Systems GmbH im Einsatz.
Ranken Technical College (USA) – Ausbildung auf Industrie-Niveau an 39 KNUTH Maschinen – Durch einheitliche Bedienung, deutlich weniger Rüst- und Erklärungszeit für Dozenten.
Mubea – Hier fördern intuitive Ausbildungsmaschinen das eigenverantwortliche Lernen, eine ideale Vorbereitung auf IHK-Prüfungen
DAA Ingolstadt – bietet zivile Technikausbildung für die Bundeswehr. KNUTH lieferte die Komplettausstattung einer neuen Ausbildungswerkstatt für eine praxisnahe Metallausbildung mit aktuell 145 Plätzen, perspektivisch für bis zu 220 Teilnehmende.
Die Zukunft der Industrie beginnt in der Ausbildung
Der Ausbau des Ausbildungssegments ist für KNUTH deshalb weit mehr als die Erweiterung eines Marktbereichs.
Er ist eine Antwort auf eine globale Herausforderung.
Während sich Technologien immer schneller entwickeln, bleibt eine Erkenntnis unverändert: Der Erfolg moderner Industrie hängt letztlich von den Menschen ab, die diese Technologien beherrschen.
Die KNUTH Werkzeugmaschinen GmbH ist einer der führenden Anbieter konventioneller und CNC-gesteuerter Werkzeugmaschinen. Hohes Qualitätsbewusstsein, technische Innovationen sowie wettbewerbsfähige Preise sind die Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens. 1923 als Familienunternehmen gegründet ist neben dem Inhaber Karsten Knuth, mit Philip und Kristian Knuth jetzt auch die 4. Generation am Start. Als international tätiges Unternehmen ist KNUTH in mehr als 30 Ländern präsent.
DAFÜR STEHT KNUTH
• stetig optimiertes Maschinenportfolio für alle Bereiche der Metallbearbeitung
• moderne CNC-Maschinen mit zukunftssicherer Technologie
• flexible konventionelle Maschinen, durch stetige Innovation leichter bedienbar und produktiver denn je
• Beratung durch Experten für alle Produktbereiche
• 200 Mitarbeiter in Showrooms und Service Centern weltweit und ein dichtes Netzwerk aus Service-Partnern, Händlern und Referenzkunden
• kurzer Vorlauf und hohe Verfügbarkeit von Lagermaschinen
• Top-Qualitätssicherung und garantierte Präzision und Zuverlässigkeit
• Volles Servicepaket: Lieferung, Aufbau, Wartung und Reparatur aus einer Hand
Knuth Werkzeugmaschinen GmbH
Schmalenbrook
24647 Wasbek
Telefon: +49 (4321) 609-0
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