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	<title>Firma Provimedia, Autor bei</title>
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	<description>Interessante Neuigkeiten für Jobsuchende &#38; Azubis</description>
	<lastBuildDate>Mon, 28 Sep 2026 07:00:00 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Firma Provimedia, Autor bei</title>
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	<item>
		<title>Digitale Bildungswirtschaft: Internationale Lernplattformen erreichen 0,8 Punkte im Branchenklima, Verlagsanbieter rutschen auf minus 0,2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsplattformen]]></category>
		<category><![CDATA[Branchenklima]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bildungswirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lernassistenten]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfungsformate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Markt für berufliches Lernen sortiert sich neu. Das mmb Institut hat im März 2026 die Ergebnisse seiner Trendstudie mmb Learning Delphi vorgelegt. Zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 bewerteten 77 Expertinnen und Experten aus der Bildungscommunity die wirtschaftliche Lage von fünf Anbietergruppen auf einer Skala von minus zwei bis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ausbildung-jobs.de/digitale-bildungswirtschaft-internationale-lernplattformen-erreichen-0-8-punkte-im-branchenklima-verlagsanbieter-rutschen-auf-minus-0-2/" data-wpel-link="internal">Digitale Bildungswirtschaft: Internationale Lernplattformen erreichen 0,8 Punkte im Branchenklima, Verlagsanbieter rutschen auf minus 0,2</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ausbildung-jobs.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Markt für berufliches Lernen sortiert sich neu. Das mmb Institut hat im März 2026 die Ergebnisse seiner Trendstudie mmb Learning Delphi vorgelegt. Zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 bewerteten 77 Expertinnen und Experten aus der Bildungscommunity die wirtschaftliche Lage von fünf Anbietergruppen auf einer Skala von minus zwei bis plus zwei. Am besten schneiden internationale Bildungsplattformen mit 0,8 Punkten ab, am schlechtesten Lernanbieter aus dem Verlagswesen mit minus 0,2 Punkten. Wer Vorlesungsstoff in ein Hörformat überführen möchte, findet dafür ein <a href="https://learncastai.com/tools/vorlesung-zu-podcast" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Werkzeug für die Umwandlung von Vorlesungen</a>.</p>
<p><b>Wie die digitale Bildungswirtschaft ihre eigene Lage einschätzt</b></p>
<p>Das Branchenklima hat sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt aufgehellt. Die Reihe läuft seit dem Jahr 2006, die aktuelle Auswertung ist ihre 20. Ausgabe. Laut dem mmb-Trendmonitor 2025/2026 fällt die Bewertung für vier der fünf Anbietergruppen besser aus als in der Vorjahreserhebung. Eine Ausnahme bilden die traditionellen Anbieter, die seit mehr als zehn Jahren mit Lernsoftware am Markt sind: Ihr Wert sank von 0,9 Punkten im Jahr 2021 auf zuletzt 0,4 Punkte.</p>
<p>Der Grund für diesen Rückgang liegt nach Einschätzung der Befragten weniger im Lernen selbst als in den Werkzeugen. Viele Aufgaben, die früher spezialisierte Lernsoftware erledigte, übernehmen heute allgemeine Sprachmodelle: Lernlektionen formulieren, Lernkarten für die Prüfungsvorbereitung erzeugen, im Dialog Rückfragen beantworten.</p>
<p>„Der Lernmarkt verliert gerade seine eigene Werkzeugkiste. Wenn Lektionstexte und Lernkarten aus allgemeinen Sprachmodellen kommen, verschiebt sich die Wertschöpfung zu Anbietern, die mit Bildung ursprünglich nichts zu tun hatten“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Welche Anbietergruppen die Fachleute wie bewerten</b></p>
<p>Fünf Anbietergruppen unterscheidet die Trendstudie bei der Frage nach der wirtschaftlichen Lage im digitalen Lernmarkt. Die Mittelwerte reichen von minus zwei für eine sehr negative bis plus zwei für eine sehr positive Einschätzung und beruhen auf 76 bis 77 Antworten:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Internationale Bildungsplattformen: 0,8 Punkte.</li>
<li>Anbieter aus dem Bereich der Bildungstechnologie-Startups: 0,6 Punkte.</li>
<li>Traditionelle Anbieter von Lernsoftware: 0,4 Punkte.</li>
<li>Etablierte Bildungsanbieter mit hohem Präsenzanteil: minus 0,1 Punkte.</li>
<li>Lernanbieter mit Herkunft im Verlagswesen: minus 0,2 Punkte.</li>
</ul>
<p>Wichtiger als der Abstand zwischen den Gruppen ist die Richtung, in die sie zeigen. Für die kommenden drei Jahre erwarten die Befragten laut derselben Auswertung bei den Startups einen Anstieg auf 0,8 Punkte, bei den Verlagsanbietern dagegen einen Rückgang auf minus 0,5 Punkte. Wer sich im Studium auf eine Klausur vorbereitet, findet dazu eine <a href="https://learncastai.com/fuer/pruefungsvorbereitung" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Anleitung zur Vorbereitung auf Prüfungen</a>.</p>
<p><b>Warum schriftliche Prüfungsformate an Vertrauen verlieren</b></p>
<p>Schriftliche Arbeiten gelten in der Befragung nicht mehr als verlässlicher Kompetenznachweis. Nach Angaben des mmb Instituts halten die Fachleute Hausarbeiten und Klausuren für nicht mehr vertrauenswürdig, seit Textgeneratoren Entwürfe auf Knopfdruck liefern. Als tragfähiger bewerten sie synchrone Formate, in denen die Prüflinge persönlich erlebt werden: praktische Demonstrationen zuerst, danach mündliche Prüfungen, auf Rang drei die mündliche Onlineprüfung.</p>
<p>Der Preis dafür steht in derselben Auswertung. Synchrone Prüfungen kosten mehr Zeit und verlangen ein aufwendiges Terminmanagement. Laut der Trendstudie sehen zugleich 61 Prozent der Befragten eine Zukunft für Systeme, die eine Prüfung technisch beaufsichtigen.</p>
<p><b>Was der Lernmarkt für die kommenden drei Jahre erwartet</b></p>
<p>Lernassistenten führen erstmals die Rangliste der kommerziellen Erwartungen an. Nach Angaben des mmb Instituts nennen 75 Prozent der Befragten diese Anwendungen als kommerziell erfolgversprechend, nach 66 Prozent im Vorjahr. Adaptives Lernen folgt unverändert mit 71 Prozent, während Videotutorials um 19 Prozentpunkte und Anwendungen der erweiterten Realität um 16 Prozentpunkte verlieren.</p>
<p>Für Anbieter von Lernanwendungen ergibt sich daraus eine klare Reihenfolge. Der Sprachassistent wird zur Grundfunktion, die Unterscheidung entsteht daneben: bei der Aufbereitung des Fachstoffs, bei der Prüfungslogik und bei der Frage, wer über die Lerndaten verfügt. Die nächste Ausgabe der Trendstudie ist für das Frühjahr 2027 angekündigt und wird zeigen, ob die Verschiebung zu marktfremden Anbietern anhält.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Provimedia GmbH</div>
<p>Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zug&auml;nglich zu machen. Wir haben uns auf &uuml;bersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Provimedia GmbH<br />
Weidenweg 12<br />
74321 Bietigheim-Bissingen<br />
Telefon: +49 (7142) 3442727<br />
Telefax: +49 (7142) 2279985<br />
<a href="http://provimedia.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://provimedia.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Alexander Weipprecht<br />
CEO<br />
Telefon: +49 (7142) 3442727<br />
E-Mail: &#105;&#110;&#102;&#111;&#064;&#112;&#114;&#111;&#118;&#105;&#109;&#101;&#100;&#105;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/provimedia-gmbh/digitale-bildungswirtschaft-internationale-lernplattformen-erreichen-0-8-punkte-im-branchenklima-verlagsanbieter-rutschen-auf-minus-0-2/boxid/1312087" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Provimedia GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/provimedia-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories der Provimedia GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---1/1312087.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KI-Kompetenzen standen im zweiten Quartal 2026 in fast 44.800 Stellenanzeigen – zwei Drittel mehr als im Vorjahresquartal</title>
		<link>https://www.ausbildung-jobs.de/ki-kompetenzen-standen-im-zweiten-quartal-2026-in-fast-44-800-stellenanzeigen-zwei-drittel-mehr-als-im-vorjahresquartal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[maschinelles lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Personalmarktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualifikationsnachweis]]></category>
		<category><![CDATA[stellenanzeigen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Stellenmarkt verlangt KI-Kompetenzen inzwischen quer durch die Berufsgruppen. Die Berliner Personalmarktforschung Index Research hat am 29. Juli 2026 die Auswertung ihres KI-Kompetenzmonitors für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Danach nannten Arbeitgeber entsprechende Fähigkeiten im Anforderungsprofil von fast 44.800 ausgeschriebenen Stellen. Wer das eigene Grundwissen belegen will, findet dafür [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der deutsche Stellenmarkt verlangt KI-Kompetenzen inzwischen quer durch die Berufsgruppen. Die Berliner Personalmarktforschung Index Research hat am 29. Juli 2026 die Auswertung ihres KI-Kompetenzmonitors für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Danach nannten Arbeitgeber entsprechende Fähigkeiten im Anforderungsprofil von fast 44.800 ausgeschriebenen Stellen. Wer das eigene Grundwissen belegen will, findet dafür ein <a href="https://www.provimedia.de/ki-zertifikat" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Kursangebot mit abschließender Wissensprüfung</a>.</p>
<p><b>Was Arbeitgeber im zweiten Quartal 2026 unter KI-Kenntnissen verstanden</b></p>
<p>Hinter dem Sammelbegriff stehen sehr unterschiedliche Anforderungen. Laut der Auswertung von Index Research war maschinelles Lernen die am häufigsten genannte Technologie: Arbeitgeber verlangten sie in rund 11.100 Stellenangeboten des zweiten Quartals 2026. Maschinelles Lernen bezeichnet Verfahren, bei denen ein Programm Regeln aus Beispieldaten ableitet, statt sie vorgegeben zu bekommen.</p>
<p>Allgemein gehaltene Angaben folgen auf dem zweiten Platz. Nach Angaben der Personalmarktforschung tauchten unspezifische Kenntnisse rund um künstliche Intelligenz in mehr als 9.200 Anzeigen auf, generative Verfahren in fast 6.400. Der Abstand zwischen der breiten und der eng gefassten Anforderung ist damit klein.</p>
<p><b>Welche Berufsgruppen die Arbeitgeber am häufigsten ansprachen</b></p>
<p>Die Nachfrage bleibt nicht auf die Informationstechnik beschränkt. Zwar richteten sich die meisten Ausschreibungen mit KI-Bezug an Informatiker, doch technische und kaufmännische Berufe folgen mit deutlichem Gewicht. Drei Berufsfelder und drei Bundesländer bestimmten das Bild des zweiten Quartals 2026:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Für Informatiker schrieben Arbeitgeber fast 13.100 Stellen mit KI-Bezug aus.</li>
<li>Auf technische Entwicklung, Konstruktion und Produktsteuerung entfielen rund 9.300 Stellen.</li>
<li>Auf Unternehmensführung und Unternehmensorganisation entfielen etwa 5.900 Stellen.</li>
<li>Bayern führte das Länderranking mit rund 11.100 Stellen an.</li>
<li>Nordrhein-Westfalen folgte mit knapp 7.600, Baden-Württemberg mit fast 7.100 Stellen.</li>
</ul>
<p>Die Verteilung auf Berufsgruppen ist der eigentliche Befund. Eine Anforderung, die in der Unternehmensorganisation ebenso auftaucht wie in der Konstruktion, lässt sich nicht mehr allein über ein Informatikstudium abdecken.</p>
<p><b>Wie sich die Nachfrage seit dem Jahr 2024 entwickelt hat</b></p>
<p>Der Anstieg verlief über zwei Jahre hinweg stetig. Laut Index Research veröffentlichten Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen im zweiten Quartal 2024 rund 22.400 Stellen mit KI-Bezug, im zweiten Quartal 2025 knapp 27.100 und im zweiten Quartal 2026 fast 44.800. Grundlage der Auswertung ist die Stellenanzeigen-Datenbank des Instituts.</p>
<p>Der Sprung des zurückliegenden Jahres fällt größer aus als der davor. Zwischen den beiden ersten Vergleichsquartalen lagen rund 4.700 zusätzliche Stellen, zwischen dem zweiten und dem dritten Quartalspaar rund 17.700. Für Beschäftigte, die eine solche Anforderung erfüllen wollen, stellt sich damit die Frage nach einem prüfbaren Beleg. Was ein Einstieg abdecken sollte, zeigt eine <a href="https://www.provimedia.de/ki-zertifikat/kurs/vorschau/was-ist-ki" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">frei zugängliche Vorschau auf das erste Kurskapitel</a>.</p>
<p>Warum sich KI-Kompetenzen über eine Stellenanzeige hinaus schwer belegen lassen</p>
<p>Eine Stellenanzeige beschreibt einen Wunsch, keinen Standard. Sie nennt Werkzeuge und Verfahren, legt aber weder ein Niveau noch eine Prüfform fest. Für Bewerber bleibt damit offen, woran ein Arbeitgeber die geforderte Fähigkeit im Auswahlverfahren tatsächlich misst.</p>
<p>„Eine Anzeige, die maschinelles Lernen verlangt, sagt noch nichts darüber, welches Niveau gemeint ist. Solange dafür kein anerkannter Nachweis existiert, entscheidet im Bewerbungsgespräch der Eindruck und nicht die geprüfte Fähigkeit“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p>Für Betriebe hat das eine praktische Folge. Wer intern qualifiziert, braucht eine eigene Beschreibung dessen, was am Ende gekonnt sein soll, weil der Stellenmarkt sie nicht mitliefert.</p>
<p><b>Welche Quartalszahl den nächsten Vergleich für die KI-Nachfrage liefert</b></p>
<p>Der KI-Kompetenzmonitor erscheint quartalsweise und liefert damit den nächsten Vergleichswert. Die Auswertung für das dritte Quartal 2026 steht im Herbst 2026 an und zeigt, ob sich der Zuwachs im gleichen Tempo fortsetzt. Erst zwei aufeinanderfolgende Quartale beantworten die Frage, ob es sich um einen Trend oder um einen Ausschlag handelt.</p>
<p>Ein zweiter Beobachtungspunkt liegt bei den Berufsgruppen außerhalb der Informationstechnik. Steigt der Anteil der Ausschreibungen für Unternehmensführung und Organisation weiter, verschiebt sich der Qualifizierungsbedarf von den Fachabteilungen in die Breite der Belegschaft.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Provimedia GmbH</div>
<p>Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zug&auml;nglich zu machen. Wir haben uns auf &uuml;bersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.</p>
</div>
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<p>Provimedia GmbH<br />
Weidenweg 12<br />
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CEO<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/provimedia-gmbh/ki-kompetenzen-standen-im-zweiten-quartal-2026-in-fast-44-800-stellenanzeigen-zwei-drittel-mehr-als-im-vorjahresquartal/boxid/1312077" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Provimedia GmbH</a>
                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---1/1312077.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ausbildung-jobs.de/ki-kompetenzen-standen-im-zweiten-quartal-2026-in-fast-44-800-stellenanzeigen-zwei-drittel-mehr-als-im-vorjahresquartal/" data-wpel-link="internal">KI-Kompetenzen standen im zweiten Quartal 2026 in fast 44.800 Stellenanzeigen – zwei Drittel mehr als im Vorjahresquartal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ausbildung-jobs.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Engpassberufe in Europa: 2.617 Mangelmeldungen aus 28 Ländern stehen 2.177 Meldungen über Personalüberhänge im selben Erhebungsjahr gegenüber</title>
		<link>https://www.ausbildung-jobs.de/engpassberufe-in-europa-2-617-mangelmeldungen-aus-28-lndern-stehen-2-177-meldungen-ber-personalberhnge-im-selben-erhebungsjahr-gegenber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskräftemobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Einarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Engpassberufe]]></category>
		<category><![CDATA[EURES]]></category>
		<category><![CDATA[fachkräftegewinnung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ausbildung-jobs.de/engpassberufe-in-europa-2-617-mangelmeldungen-aus-28-lndern-stehen-2-177-meldungen-ber-personalberhnge-im-selben-erhebungsjahr-gegenber/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der europäische Arbeitsmarkt ist in derselben Berufsgruppe gleichzeitig leer und voll. Die Europäische Arbeitsbehörde hat ihren Bericht aus dem europäischen Netz der Arbeitsvermittlungen (EURES) über Arbeitskräftemangel und -überschuss für das Jahr 2025 am 26. Juni 2026 veröffentlicht. Laut dieser Auswertung meldeten 28 teilnehmende Länder zusammen 2.617 Berufe mit Personalmangel. Bei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ausbildung-jobs.de/engpassberufe-in-europa-2-617-mangelmeldungen-aus-28-lndern-stehen-2-177-meldungen-ber-personalberhnge-im-selben-erhebungsjahr-gegenber/" data-wpel-link="internal">Engpassberufe in Europa: 2.617 Mangelmeldungen aus 28 Ländern stehen 2.177 Meldungen über Personalüberhänge im selben Erhebungsjahr gegenüber</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ausbildung-jobs.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der europäische Arbeitsmarkt ist in derselben Berufsgruppe gleichzeitig leer und voll. Die Europäische Arbeitsbehörde hat ihren Bericht aus dem europäischen Netz der Arbeitsvermittlungen (EURES) über Arbeitskräftemangel und -überschuss für das Jahr 2025 am 26. Juni 2026 veröffentlicht. Laut dieser Auswertung meldeten 28 teilnehmende Länder zusammen 2.617 Berufe mit Personalmangel. Bei den Personalüberhängen zählt der Bericht 2.177 Meldungen. Wer Teams über Ländergrenzen hinweg zusammensetzt, stößt danach weniger auf fehlende Bewerber als auf fehlende Übersetzungsarbeit zwischen zwei Arbeitskulturen – ein Thema, das eine <a href="https://corporate-knowhow.com/exploring-knowledge-management-in-zhongwen-a-cross-cultural-perspective/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">kulturübergreifende Betrachtung von Wissensmanagement</a> aufgreift.</p>
<p><b>Wie sich die 2.617 Mangelmeldungen über die Erhebungsländer verteilen</b></p>
<p>Fünf Kennziffern aus dem EURES-Bericht beschreiben die Verteilung. Sie zeigen, dass der Mangel keineswegs gleichmäßig über den Kontinent liegt, sondern sich auf wenige Länder und wenige Berufsgruppen ballt:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Italien meldete 253 Mangelberufe, die Niederlande 195, Bulgarien 193, Belgien 184 und Rumänien 170.</li>
<li>Diese fünf Länder stehen zusammen für 38 Prozent aller gemeldeten Mangelberufe.</li>
<li>Am unteren Ende meldete Malta vier Mangelberufe, Kroatien und Irland je 30.</li>
<li>Bei den Überhängen entfallen auf Österreich 322 und auf Finnland 316 Berufe; beide zusammen machen ein Drittel aller Überschussmeldungen aus.</li>
<li>57 Prozent der Mangelmeldungen stuft der Bericht als mittelschwer oder schwer ein.</li>
</ul>
<p>Die Zahl der breit gemeldeten Engpassberufe ist gegenüber dem Vorbericht von 43 auf 24 gesunken. Laut der Auswertung hat sich der Mangel dort zugleich verschärft: Im Schnitt gelten 30 Prozent dieser Meldungen als besonders gravierend, zuvor waren es 24 Prozent. Der Engpass wird also schmaler und tiefer zugleich.</p>
<p><b>Warum ein Mangelberuf im Nachbarland ein Überschussberuf ist</b></p>
<p>Der Bericht formuliert den zentralen Befund als Möglichkeit, nicht als Klage. Nahezu jeder Beruf, der in mindestens einem Land als Mangelberuf gemeldet wird, erscheint in einem anderen Land als Überschussberuf. Die Europäische Arbeitsbehörde spricht von einem weitgehend ungenutzten Potenzial für Arbeitskräftemobilität.</p>
<p>Rund ein Viertel der Beschäftigung in den Erhebungsländern entfällt auf Berufe mit breitem Mangel oder breitem Überhang, das entspricht etwa 53 Millionen Menschen. Die Zusammensetzung dieser Gruppe ist auffällig einseitig: Frauen stellen laut Bericht nur gut ein Viertel der Beschäftigten in den breiten Mangelberufen, aber rund 70 Prozent in den Überschussberufen.</p>
<p>Auch die Altersstruktur verschärft die Lage. Nach Angaben der Europäischen Arbeitsbehörde sind Beschäftigte ab 50 Jahren in Mangelberufen mit 36 Prozent und in Überschussberufen mit 39 Prozent überdurchschnittlich vertreten. Der Ersatzbedarf steigt damit in beiden Gruppen, während jüngere Jahrgänge in den Mangelberufen fehlen.</p>
<p><b>Wie deutsche Betriebe an ausländische Fachkräfte kommen</b></p>
<p>Deutschland zieht wieder mehr Erwerbszuwanderung an. Nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge vom 31. März 2026 stiegen die Ersterteilungen von Aufenthaltstiteln zu Erwerbszwecken an Drittstaatsangehörige im ersten Halbjahr 2025 um 19,4 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2024. Bei der Bildungsmigration fiel der Zuwachs mit 40,6 Prozent noch deutlicher aus. Das Niveau des Jahres 2023 ist bei der Erwerbsmigration allerdings noch nicht wieder erreicht.</p>
<p>Die eigentliche Arbeit beginnt nach der Einreise. Der EURES-Bericht nennt aufwendige Anerkennungsverfahren, Sprachanforderungen und unterschiedliche Qualifikationszuschnitte als die Faktoren, die eine grenzüberschreitende Besetzung ausbremsen – und zwar auch dort, wo Bewerberinnen und Bewerber formal verfügbar wären. Für die Einarbeitung heißt das: Fachliches Wissen liegt oft vor, das Betriebswissen fehlt. Wie sich dieser Teil in verteilten Teams systematisch weitergeben lässt, beschreibt eine <a href="https://corporate-knowhow.com/optimizing-collaboration-knowledge-management-workflow-in-servicenow/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Abstimmung von Wissensprozessen in verteilten Teams</a>.</p>
<p>„Eine offene Stelle über die Grenze zu besetzen, ist die leichtere Hälfte der Aufgabe. Die schwerere beginnt am ersten Arbeitstag, wenn jemand fachlich alles kann und trotzdem nicht weiß, wen er im Haus fragen muss“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Wie stark Gesundheit und Pflege die europäischen Engpassberufe prägen</b></p>
<p>Ein Sektor trägt den Mangel besonders sichtbar. Laut dem EURES-Bericht beschäftigt der Gesundheits- und Pflegebereich in den Erhebungsländern rund 25 Millionen Menschen und damit etwa 11 Prozent aller Erwerbstätigen. Fünf der 24 breit gemeldeten Mangelberufe stammen aus diesem Bereich.</p>
<p>Der Bericht beziffert auch, wie stark dieser Sektor bereits auf Zuwanderung stützt. Bei häuslichen Pflegekräften sind 8 Prozent mobile Beschäftigte aus anderen EU-Staaten und 26 Prozent Zugewanderte. In stark regulierten akademischen Gesundheitsberufen liegt der Anteil mobiler oder zugewanderter Beschäftigter bei bis zu 18 Prozent.</p>
<p>Lange Ausbildungswege und geregelte Qualifikationsanforderungen begrenzen dabei, wie schnell das Angebot reagieren kann. Genau deshalb bleibt die Besetzung über Ländergrenzen für diesen Bereich keine Nebenoption, sondern der Hauptweg.</p>
<p><b>Wie ein Betrieb den Wissenstransfer über Ländergrenzen organisiert</b></p>
<p>Aus den Zahlen folgt eine organisatorische Aufgabe, keine rechtliche. Wer eine Stelle mit einer Fachkraft aus einem anderen Land besetzt, kauft eine Qualifikation ein und übernimmt zugleich die Aufgabe, das nicht dokumentierte Betriebswissen übertragbar zu machen: Zuständigkeiten, Abkürzungen, ungeschriebene Abläufe, Kundenhistorien.</p>
<p>Der EURES-Bericht weist außerdem auf einen zweiten Effekt hin, der die Personalplanung im September 2026 betrifft. Während die Beschäftigung in 18 der 24 breiten Mangelberufe seit 2021 weiter gewachsen ist, ging sie bei allgemeinen Bürokräften zurück. Der Bericht sieht darin einen möglichen Effekt des zunehmenden KI-Einsatzes und hält weitere Rückgänge für wahrscheinlich.</p>
<p>Die nächste Vergleichsmessung liegt fest. Die Europäische Arbeitsbehörde legt den EURES-Bericht jährlich vor; die Auswertung für das Jahr 2026 ist im Sommer 2027 zu erwarten.</p></div>
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<p>Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zug&auml;nglich zu machen. Wir haben uns auf &uuml;bersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.</p>
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		<title>Erfahrungswissen verlässt die Betriebe: 925.865 Altersrenten begannen 2025, das Zugangsalter lag im Schnitt bei 64,68 Jahren</title>
		<link>https://www.ausbildung-jobs.de/erfahrungswissen-verlsst-die-betriebe-925-865-altersrenten-begannen-2025-das-zugangsalter-lag-im-schnitt-bei-64-68-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersrente]]></category>
		<category><![CDATA[betriebsübergabe]]></category>
		<category><![CDATA[Einarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungswissen im Betrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensweitergabe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ausbildung-jobs.de/erfahrungswissen-verlsst-die-betriebe-925-865-altersrenten-begannen-2025-das-zugangsalter-lag-im-schnitt-bei-64-68-jahren/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wo eine Fachkraft nach Jahrzehnten den Betrieb verlässt, geht mehr als eine Stelle verloren. Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat ihren Statistikband Rente 2025 im Juli 2026 vorgelegt; er trägt die Bandnummer 236 und wertet alle Rentenzugänge des Jahres 2025 aus. Laut dieser Statistik begannen im Jahr 2025 genau 925.865 Renten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wo eine Fachkraft nach Jahrzehnten den Betrieb verlässt, geht mehr als eine Stelle verloren. Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat ihren Statistikband Rente 2025 im Juli 2026 vorgelegt; er trägt die Bandnummer 236 und wertet alle Rentenzugänge des Jahres 2025 aus. Laut dieser Statistik begannen im Jahr 2025 genau 925.865 Renten wegen Alters. Das durchschnittliche Alter bei Rentenbeginn lag bei 64,68 Jahren, und mit jedem Austritt geht Erfahrungswissen im Betrieb verloren, das nur teilweise dokumentiert ist. Welche Formen dieses Wissen annimmt, ordnet eine <a href="https://corporate-knowhow.de/wissensarten-im-wissensmanagement-ein-ueberblick-ueber-alle-typen/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Typologie der Wissensarten im Betrieb</a> ein.</p>
<p>Wo der Austritt terminiert ist, lässt sich die Übergabe planen</p>
<p>Der Zeitpunkt des Ausscheidens ist in den meisten Fällen lange vorher bekannt. Die Rentenart bestimmt, wie früh jemand gehen kann und wie viel Vorlauf ein Betrieb hat. Genau darin liegt der Unterschied zu einer Kündigung, die kurzfristig kommt und keine Übergabezeit lässt.</p>
<p>Vier Rentenarten trugen den Zugang des Jahres 2025 nahezu vollständig. Die Deutsche Rentenversicherung Bund weist für jede von ihnen eine eigene Fallzahl und ein eigenes Durchschnittsalter aus:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Regelaltersrenten: 356.388 Zugänge bei einem Durchschnittsalter von 66,26 Jahren</li>
<li>Altersrenten für besonders langjährig Versicherte: 262.361 Zugänge, Durchschnittsalter 64,13 Jahre</li>
<li>Altersrenten für langjährig Versicherte: 238.028 Zugänge, Durchschnittsalter 63,43 Jahre</li>
<li>Altersrenten für schwerbehinderte Menschen: 68.999 Zugänge, Durchschnittsalter 62,92 Jahre</li>
</ul>
<p>Der Abstand zwischen der frühesten und der spätesten dieser vier Gruppen beträgt gut drei Jahre. Für die Personalplanung ist das der Korridor, in dem eine Nachbesetzung und eine gemeinsame Einarbeitungszeit überhaupt möglich sind.</p>
<p>Zwei Jahrgänge tragen den größten Teil der Austritte</p>
<p>Die Verteilung nach Einzelaltern fällt schmaler aus, als der Mittelwert vermuten lässt. Laut dem Statistikband Rente 2025 begannen 333.595 Altersrenten im Alter von 66 Jahren und 288.532 im Alter von 64 Jahren. Ein Alter von 63 Jahren folgt mit 185.922 Zugängen.</p>
<p>Die Ballung auf wenige Jahrgänge hat eine praktische Folge. In einem Betrieb, dessen Belegschaft altersmäßig ähnlich zusammengesetzt ist wie die Erwerbsbevölkerung insgesamt, treten Austritte nicht gleichmäßig verteilt auf, sondern in Wellen. Wer Erfahrungswissen erst dann sichert, wenn die Kündigung des Arbeitsverhältnisses auf dem Tisch liegt, sichert es für mehrere Personen gleichzeitig – und damit meistens gar nicht. Was ein systematisches Vorgehen dabei leistet und wo es an Grenzen stößt, wiegt eine <a href="https://corporate-knowhow.de/die-vor-und-nachteile-von-wissensmanagement-fuer-unternehmen/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Gegenüberstellung von Nutzen und Grenzen des Wissensmanagements</a> ab.</p>
<p>„Der Kalender liefert die Vorwarnung frei Haus. Ein Austrittsdatum steht meist Jahre vorher fest, und trotzdem beginnt die Übergabe in vielen Betrieben erst in der letzten Arbeitswoche“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p>Bei einer Betriebsübergabe steht dasselbe Problem eine Etage höher</p>
<p>Der Austritt einer Fachkraft ist der eine Fall, der Rückzug der Inhaberin oder des Inhabers der andere. Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn hat im November 2025 unter dem Titel „Unternehmensnachfolgen in Deutschland 2026 bis 2030“ eine Schätzung vorgelegt. Nach dieser Rechnung stehen im Zeitraum 2026 bis 2030 rund 186.000 Unternehmen zur Übergabe an.</p>
<p>Wer übernimmt, entscheidet mit darüber, wie viel Wissen im Betrieb bleibt. Laut der metaanalytischen Auswertung des Instituts, die Studien aus 40 Jahren zusammenfasst, ging gut die Hälfte der Familienunternehmen an Angehörige, etwa 17 Prozent an Beschäftigte und die übrigen 29 Prozent an Externe. Familieninterne Nachfolgen haben in den Untersuchungen der vergangenen 15 Jahre leicht an Bedeutung verloren.</p>
<p>Dokumentiert wird selten das, was den Unterschied macht</p>
<p>Handbücher und Prozessbeschreibungen decken den Teil ab, der sich ohnehin aufschreiben lässt. Der schwer greifbare Rest steckt in Entscheidungen, die eine erfahrene Person trifft, ohne die Regel dahinter je formuliert zu haben. Dazu zählt, welcher Lieferant bei Engpässen wirklich liefert, welches Bauteil bei welchem Geräusch klemmt und welcher Kunde eine Rückfrage erwartet.</p>
<p>Ein Betrieb merkt den Verlust deshalb erst nach dem Austritt, oft an einer Kleinigkeit. Die Rentenstatistik nennt dafür keine Zahl – sie zählt Rentenzugänge, nicht das Erfahrungswissen im Betrieb. Der Zeitpunkt aber ist ihr zu entnehmen, und das reicht für eine Planung aus.</p>
<p>Die nächsten Zugangszahlen liegen erst im Jahr 2027 vor</p>
<p>Die Datenlage bleibt bis dahin unverändert. Die Deutsche Rentenversicherung Bund veröffentlicht ihre Bände jährlich, sodass die Zugangszahlen für das Jahr 2026 im Verlauf des Jahres 2027 vorliegen werden. Bis dahin ist der Stand vom Juli 2026 die aktuellste amtliche Angabe zum Rentenzugang.</p>
<p>Für einen Betrieb im Herbst 2026 ändert das wenig an der Aufgabe. Wer weiß, dass eine Kollegin in 18 Monaten mit 64 Jahren geht, hat 18 Monate Zeit, ihr Erfahrungswissen an eine zweite Person zu binden – und nicht die vier Wochen, die eine Resturlaubsplanung übriglässt.</p></div>
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</ul></div>
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		<title>Personalsuche 2026: Auf eine Neueinstellung kommen 16 Bewerbungen, aber nur rund vier davon halten die Betriebe für geeignet</title>
		<link>https://www.ausbildung-jobs.de/personalsuche-2026-auf-eine-neueinstellung-kommen-16-bewerbungen-aber-nur-rund-vier-davon-halten-die-betriebe-fr-geeignet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderungsniveau]]></category>
		<category><![CDATA[bewerbungen]]></category>
		<category><![CDATA[offene Stellen]]></category>
		<category><![CDATA[Personalsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenerhebung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ausbildung-jobs.de/personalsuche-2026-auf-eine-neueinstellung-kommen-16-bewerbungen-aber-nur-rund-vier-davon-halten-die-betriebe-fr-geeignet/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer im Herbst 2026 eine Fachkraft sucht, bekommt mehr Zuschriften als früher und weniger passende. Für die Personalsuche in Betrieben hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung am 3. September 2026 seine Stellenerhebung für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Danach gab es bundesweit rund 1,02 Millionen offene Stellen, 129.800 oder [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wer im Herbst 2026 eine Fachkraft sucht, bekommt mehr Zuschriften als früher und weniger passende. Für die Personalsuche in Betrieben hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung am 3. September 2026 seine Stellenerhebung für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Danach gab es bundesweit rund 1,02 Millionen offene Stellen, 129.800 oder rund 11 Prozent weniger als im Vorquartal. Die Zahl der Bewerbungen je sozialversicherungspflichtiger Neueinstellung stieg zwischen 2022 und 2025 von durchschnittlich neun auf 16. Privat stellt sich dieselbe Auswahlfrage im Kleinen, etwa bei der Suche nach Lernbegleitung – dazu gibt es <a href="https://findmyexpert24.com/blog/nachhilfe-passenden-tutor-finden" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Hinweise zur Auswahl einer passenden Lehrkraft</a>.</p>
<p><b>Wie sich die Zahl der offenen Stellen im zweiten Quartal 2026 verschoben hat</b></p>
<p>Die Arbeitskräftenachfrage ist im Frühjahr 2026 deutlich zurückgegangen. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung waren bundesweit rund 1,02 Millionen Stellen zu besetzen. Gegenüber dem zweiten Quartal 2025 fiel der Rückgang mit 35.000 Stellen oder rund 3 Prozent kleiner aus als gegenüber dem Vorquartal. Der Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis ordnet das so ein, dass die Arbeitskräftenachfrage seit 2016 nicht mehr auf einem so niedrigen Niveau lag, ausgenommen die Corona-Lockdowns im Jahr 2020.</p>
<p>Die Stellenerhebung des Instituts weist für das zweite Quartal 2026 diese Werte aus:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>In Westdeutschland waren 820.400 Stellen offen, in Ostdeutschland 203.000.</li>
<li>Rund 81 Prozent der Stellen waren sofort zu besetzen und damit bereits unbesetzt.</li>
<li>Auf 100 ausgeschriebene Stellen kamen bundesweit 291 arbeitslos gemeldete Personen.</li>
<li>In Ostdeutschland lag dieser Wert bei 339, in Westdeutschland bei 279.</li>
<li>Ausgewertet wurden Antworten von 8.529 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche.</li>
</ul>
<p>Die Relation zwischen Arbeitslosen und Stellen stieg damit um 14 Personen gegenüber dem Vorjahresquartal und um 27 gegenüber dem Vorquartal. Ein höherer Wert bedeutet für Arbeitgeber eine leichtere Besetzung und für Suchende einen schwereren Einstieg.</p>
<p><b>Warum mehr Zuschriften nicht mehr Auswahl bedeuten</b></p>
<p>Der Zuwachs an Bewerbungen erhöht den Sortieraufwand, nicht die Trefferzahl. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung waren von den durchschnittlich 16 Bewerbungen des Jahres 2025 aus Sicht der Betriebe nur rund vier grundsätzlich für die ausgeschriebene Tätigkeit geeignet, also 28 Prozent. Fast zwölf Zuschriften je Neueinstellung galten den Betrieben damit als ungeeignet.</p>
<p>Das Institut nennt dafür zwei Erklärungen und kennzeichnet die zweite ausdrücklich als Möglichkeit. Einmal erworbenes Wissen veraltet in Phasen starken wirtschaftlichen Umbaus schneller, sodass Angebot und betriebliche Nachfrage auseinanderlaufen. Zugleich steigt der Wettbewerb um die kleiner gewordene Zahl freier Stellen, was Suchende dazu bewegen dürfte, sich auch auf weniger passende Angebote zu bewerben. Wer eine Qualifikation kurzfristig nachziehen will, steht vor der Formatfrage – dazu gibt es eine <a href="https://findmyexpert24.com/blog/online-coaching-vorteile-nachteile" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Abwägung von Online-Coaching gegenüber Präsenzterminen</a>.</p>
<p>Die Angabe zur Eignung gibt allein die betriebliche Sichtweise wieder. Eine unabhängige Prüfung der eingegangenen Unterlagen steht hinter dieser Quote nicht.</p>
<p><b>Wo Fachwissen besonders schwer zu treffen ist</b></p>
<p>Mit steigendem Anforderungsniveau sinkt der Anteil brauchbarer Bewerbungen. Für die Niveaus Spezialist und Experte, unter die in der Regel akademische Abschlüsse sowie Meister und Techniker fallen, liegt der Anteil geeigneter Zuschriften laut der Auswertung bei durchschnittlich 23 Prozent. Im Helfer- und im Fachkraftbereich fällt er höher aus.</p>
<p>Die Zahl der Bewerbungen steigt zugleich mit der Betriebsgröße und mit dem Anforderungsniveau. Die meisten Zuschriften melden Betriebe im Berufssektor der informationstechnischen und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufe, die wenigsten im Bereich personenbezogener Dienstleistungen.</p>
<p>„Eine Suche, die 16 Zuschriften einbringt und vier brauchbare, ist kein Nachfrageproblem, sondern ein Sortierproblem. Wer vorher genau beschreibt, welche Qualifikation gebraucht wird, verlagert die Auswahlarbeit nach vorn, statt sie zu vervielfachen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Was Betriebe für ihre Personalsuche aus den Zahlen ablesen können</b></p>
<p>Die Erhebung erlaubt keine Aussage über einzelne Berufe oder Regionen unterhalb der Ebene West und Ost. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung untersucht mit der Stellenerhebung seit 1989 viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden.</p>
<p>Für die kommenden Monate gibt die Erhebung einen einfachen Prüfmaßstab vor. Wer im September 2026 eine Stelle ausschreibt, sollte den Aufwand für die Vorauswahl nicht an der Zahl der Zuschriften bemessen, sondern an der Zahl der Zuschriften, die das Anforderungsprofil überhaupt erreichen. Die nächsten Vergleichswerte für das dritte Quartal 2026 legt das Institut turnusgemäß im weiteren Jahresverlauf vor.</p></div>
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		<title>Musikschullehrkräfte: Bis 2035 gehen rund 14.700 in den Ruhestand, dem stehen nur etwa 4.000 ausgebildete Fachkräfte gegenüber</title>
		<link>https://www.ausbildung-jobs.de/musikschullehrkrfte-bis-2035-gehen-rund-14-700-in-den-ruhestand-dem-stehen-nur-etwa-4-000-ausgebildete-fachkrfte-gegenber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentalpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[MiKADO-Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikschulen]]></category>
		<category><![CDATA[Musikschullehrkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[nachwuchsmangel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ausbildung-jobs.de/musikschullehrkrfte-bis-2035-gehen-rund-14-700-in-den-ruhestand-dem-stehen-nur-etwa-4-000-ausgebildete-fachkrfte-gegenber/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dem öffentlichen Musikschulwesen in Deutschland fehlt der Nachwuchs an Lehrkräften. Nach Angaben des Deutschen Musikrats gehen bis zum Jahr 2035 rund 14.700 Musikschulkräfte in den Ruhestand, während der Ausbildung nur etwa 4.000 Absolventinnen und Absolventen der Instrumental-, Vokal- und Elementaren Musikpädagogik gegenüberstehen. Vorgestellt wurde die Untersuchung MiKADO-Musik am 25. November [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Dem öffentlichen Musikschulwesen in Deutschland fehlt der Nachwuchs an Lehrkräften. Nach Angaben des Deutschen Musikrats gehen bis zum Jahr 2035 rund 14.700 Musikschulkräfte in den Ruhestand, während der Ausbildung nur etwa 4.000 Absolventinnen und Absolventen der Instrumental-, Vokal- und Elementaren Musikpädagogik gegenüberstehen. Vorgestellt wurde die Untersuchung MiKADO-Musik am 25. November 2025 in Berlin. Für Eltern und Lernende entscheidet sich daran, ob ein Unterrichtsplatz überhaupt zustande kommt. Was im Unterricht früh vermittelt wird, zeigt eine Darstellung dazu, <a href="https://musik-equipment.de/musikinstrument-und-koerperhaltung-so-spielst-du-gesund-und-effektiv/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">worauf eine gesunde Körperhaltung beim Spielen ankommt</a>.</p>
<p>Getragen wurde das Vorhaben von der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen, der Arbeitsgemeinschaft der Leitenden pädagogischer Studiengänge und dem Verband deutscher Musikschulen (VdM). Ausführlich publiziert ist die Erhebung seit dem 9. März 2026 in der Fachzeitschrift üben und musizieren.research.</p>
<p><b>Warum der Nachwuchs an Musikschullehrkräften rechnerisch nicht ausreicht</b></p>
<p>Die Studie stützt sich auf eine Befragung von 1.062 Personen aus Schule und Hochschule. Vier Befunde tragen die Hochrechnung:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>rund 14.700 Musikschulkräfte erreichen bis 2035 das Ruhestandsalter</li>
<li>rund 4.000 Absolventinnen und Absolventen stehen dem in den einschlägigen Studiengängen gegenüber</li>
<li>etwa drei Viertel der frei werdenden Stellen wären damit nicht qualifiziert zu besetzen</li>
<li>mindestens 500.000 Schülerinnen und Schüler verlören rechnerisch ihren Unterrichtsplatz</li>
</ul>
<p>Als Ursachen nennt die Untersuchung die Vergütung, anspruchsvolle Arbeitszeiten und ein Berufsbild, dessen öffentliche Wahrnehmung hinter der künstlerischen Laufbahn zurückbleibt. Frühe Unterrichtserfahrung, etwa die Leitung eines Ensembles, wirkte dagegen positiv auf die Studienwahl.</p>
<p><b>Wie groß das öffentliche Musikschulwesen in Deutschland ist</b></p>
<p>Nach Angaben des Verbands deutscher Musikschulen umfasst der öffentliche Bereich rund 930 Musikschulen. Dazu zählte der Verband zum Zeitpunkt der Veröffentlichung rund 21.000 Unterrichtsstätten, an denen über 1,5 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene von rund 37.000 Fachlehrkräften unterrichtet werden.</p>
<p>„Ein Instrument lernt man nicht aus dem Regal, sondern von einem Menschen, der zuhört und korrigiert. Wenn diese Menschen fehlen, nützt die beste Ausstattung im Übungszimmer wenig“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Was ein knapperes Angebot für Lernende praktisch bedeutet</b></p>
<p>Ein fehlender Unterrichtsplatz verschiebt das Lernen in die Eigenregie. Wer wartet, greift häufiger zu Lehrmaterial, Aufnahmen und Notensammlungen, ohne die Rückmeldung einer Lehrkraft zu haben. Dieser Weg trägt für Grundlagen und stößt bei Technik und Haltung schnell an Grenzen.</p>
<p>Notenmaterial ist dabei der erste Engpass. Welche Quellen sich eignen, ordnet eine Übersicht dazu, <a href="https://musik-equipment.de/die-besten-quellen-fuer-gitarre-noten-im-pdf-format-ein-kompletter-leitfaden/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">wo sich Noten für die Gitarre digital finden lassen</a>.</p>
<p><b>Welche Schritte die beteiligten Verbände jetzt fordern</b></p>
<p>Die drei Trägerorganisationen haben ihre Forderungen gemeinsam formuliert. Genannt werden Praktikums- und Mentoringprogramme, mehr praxisorientierte Studienplätze, eine Erweiterung des Instrumentenkanons und Lohnzuschüsse in strukturschwachen Regionen.</p>
<p>Zur Umsetzung schlagen sie eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe vor, an der die Kultusministerkonferenz, der Verband kommunaler Arbeitgeber, die kommunalen Spitzenverbände sowie Musikschul- und Hochschulseite beteiligt sein sollen. Ob daraus ein Gremium wird, ist im September 2026 offen.</p>
<p>Für das laufende Schuljahr ändert das zunächst wenig. Wer im Herbst 2026 einen Platz sucht, wird ihn eher über Wartelisten und private Lehrkräfte finden als über eine kurzfristige Ausweitung des kommunalen Angebots.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Provimedia GmbH</div>
<p>Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zug&auml;nglich zu machen. Wir haben uns auf &uuml;bersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.</p>
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/provimedia-gmbh/musikschullehrkrfte-bis-2035-gehen-rund-14-700-in-den-ruhestand-dem-stehen-nur-etwa-4-000-ausgebildete-fachkrfte-gegenber/boxid/1311532" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der Provimedia GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/provimedia-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories der Provimedia GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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		<title>Führungsspanne verschiebt Anforderung und Spielraum zugleich: 64 Prozent der Vorgesetzten mit drei bis vier Geführten stehen häufig unter Termindruck</title>
		<link>https://www.ausbildung-jobs.de/fhrungsspanne-verschiebt-anforderung-und-spielraum-zugleich-64-prozent-der-vorgesetzten-mit-drei-bis-vier-gefhrten-stehen-hufig-unter-termindruck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsintensität]]></category>
		<category><![CDATA[Erwerbstätigenbefragung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsspanne]]></category>
		<category><![CDATA[Handlungsspielraum]]></category>
		<category><![CDATA[psychosomatische Beschwerden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ausbildung-jobs.de/fhrungsspanne-verschiebt-anforderung-und-spielraum-zugleich-64-prozent-der-vorgesetzten-mit-drei-bis-vier-gefhrten-stehen-hufig-unter-termindruck/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Führungsarbeit belastet und entlastet dieselbe Person gleichzeitig. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat dazu im Juni 2026 das Faktenblatt 60 aus der Reihe baua: Fakten vorgelegt. Grundlage ist die Erwerbstätigenbefragung 2024, die das Bundesinstitut für Berufsbildung gemeinsam mit der Bundesanstalt durchführt; ausgewertet wurden ausschließlich abhängig Beschäftigte in Vollzeit. Wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ausbildung-jobs.de/fhrungsspanne-verschiebt-anforderung-und-spielraum-zugleich-64-prozent-der-vorgesetzten-mit-drei-bis-vier-gefhrten-stehen-hufig-unter-termindruck/" data-wpel-link="internal">Führungsspanne verschiebt Anforderung und Spielraum zugleich: 64 Prozent der Vorgesetzten mit drei bis vier Geführten stehen häufig unter Termindruck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ausbildung-jobs.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Führungsarbeit belastet und entlastet dieselbe Person gleichzeitig. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat dazu im Juni 2026 das Faktenblatt 60 aus der Reihe baua: Fakten vorgelegt. Grundlage ist die Erwerbstätigenbefragung 2024, die das Bundesinstitut für Berufsbildung gemeinsam mit der Bundesanstalt durchführt; ausgewertet wurden ausschließlich abhängig Beschäftigte in Vollzeit. Wie sich anhaltende Überlastung im Führungsalltag bemerkbar macht, beschreibt eine Darstellung zu <a href="https://manager-ratgeber.de/anzeichen-und-loesungen-wenn-die-fuehrungskraft-ungluecklich-ist/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Anzeichen einer unzufriedenen Führungskraft und möglichen Auswegen</a>.</p>
<p><b>Zwei Kennzahlen steigen mit der Zahl der Geführten gleichzeitig</b></p>
<p>Die Auswertung stellt Anforderungen und Ressourcen nebeneinander. Laut der Bundesanstalt berichten Beschäftigte mit Personalverantwortung häufiger davon, verschiedene Arbeiten gleichzeitig zu betreuen: 78 Prozent gegenüber 62 Prozent bei Beschäftigten ohne Personalverantwortung. Bei Störungen und Unterbrechungen im Arbeitsablauf stehen 58 Prozent gegen 44 Prozent.</p>
<p>Auf der anderen Seite der Rechnung steht der Handlungsspielraum. Nach Angaben der Bundesanstalt können 78 Prozent der Führungskräfte ihre Arbeit häufig selbst planen und einteilen, gegenüber 67 Prozent ohne Personalverantwortung. Beim Einfluss auf die zugewiesene Arbeitsmenge lautet das Verhältnis 40 zu 30 Prozent.</p>
<p><b>Wie weit Anforderungen und Spielraum auseinanderliegen</b></p>
<p>Der Abstand zwischen beiden Gruppen lässt sich an fünf Merkmalen ablesen, jeweils für die Antwort „häufig“:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Verschiedene Arbeiten gleichzeitig betreuen: 78 gegenüber 62 Prozent</li>
<li>Störungen und Unterbrechungen bei der Arbeit: 58 gegenüber 44 Prozent</li>
<li>Starker Termin- oder Leistungsdruck: 57 gegenüber 41 Prozent</li>
<li>Sehr schnell arbeiten: 40 gegenüber 28 Prozent</li>
<li>Bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit gehen: 19 gegenüber 14 Prozent</li>
</ul>
<p>Auffällig ist der schmale Abstand beim letzten Punkt. Der Unterschied zwischen 19 und 14 Prozent fällt deutlich geringer aus als bei der Parallelarbeit, wo 16 Prozentpunkte zwischen den Gruppen liegen. Vorgesetzte jonglieren also spürbar mehr, geraten aber nur etwas häufiger an die eigene Grenze. Wer den Überblick über parallel laufende Vorgänge halten will, findet dafür <a href="https://manager-ratgeber.de/unternehmensfuehrung-mit-mindmap-der-schluessel-zum-ueberblick/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">eine Methode, verzweigte Aufgaben sichtbar zu ordnen</a>.</p>
<p><b>Warum die Führungsspanne beide Seiten zugleich vergrößert</b></p>
<p>Die Zahl der geführten Personen wirkt nicht in eine Richtung. Laut der Bundesanstalt steigt die Häufigkeit, verschiedenartige Arbeiten im Auge behalten zu müssen sowie gestört und unterbrochen zu werden, mit zunehmender Führungsspanne. Von häufigem Termin- oder Leistungsdruck berichten Vorgesetzte mit drei bis vier Geführten mit 64 Prozent deutlich öfter als jene mit ein bis zwei Geführten, wo der Wert bei 48 Prozent liegt.</p>
<p>Zugleich wächst die Selbstbestimmung. Von den Führungskräften mit ein bis zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geben 72 Prozent an, ihre Arbeit häufig selbst planen und einteilen zu können; bei Verantwortung für mehr als zehn Beschäftigte sind es 83 Prozent. Der Einfluss auf die zugewiesene Arbeitsmenge unterscheidet sich dagegen nur geringfügig nach der Zahl der Geführten.</p>
<p>Eine dritte Größe bewegt sich überhaupt nicht. Nach Angaben der Bundesanstalt berichten Beschäftigte mit und ohne Personalverantwortung in ähnlichem Umfang von sozialer Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen sowie durch direkte Vorgesetzte – und zwar unabhängig von der Größe der Führungsspanne.</p>
<p><b>Woran sich die gesundheitlichen Beschwerden festmachen lassen</b></p>
<p>Der Zusammenhang mit der Gesundheit ist im Faktenblatt beziffert. Zu den erfassten psychosomatischen Beschwerden zählen unter anderem Kopfschmerzen, Erschöpfung, Müdigkeit und Schlafstörungen. Von den Führungskräften, die häufig an der Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit arbeiten, weisen 65 Prozent drei oder mehr solcher Beschwerden auf.</p>
<p>Bei den übrigen Anforderungen liegen die Werte niedriger, aber in derselben Größenordnung. Auf drei oder mehr Beschwerden kommen 50 Prozent bei häufigem sehr schnellem Arbeiten und je 48 Prozent bei häufigen Störungen sowie bei starkem Termindruck. Beim gleichzeitigen Betreuen mehrerer Aufgaben sind es 42 Prozent. Treten diese Anforderungen nur manchmal, selten oder nie auf, fallen die Beschwerden nach Darstellung der Bundesanstalt deutlich seltener aus.</p>
<p>„Der interessante Wert ist die soziale Unterstützung, die als Einzige nicht mitwächst. Wer die Führungsspanne vergrößert, verteilt mehr Aufgaben und mehr Freiheit auf dieselbe Person – aber niemanden, der zuhört“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Was Unternehmen im Herbst 2026 daraus machen können</b></p>
<p>Die Bundesanstalt selbst zieht eine praktische Folgerung. Unternehmen sollten die Arbeitssituation ihrer Führungskräfte stärker in den Blick nehmen, etwa durch die Gefährdungsbeurteilung psychosozialer Belastungen. Das Faktenblatt 60 aktualisiert dabei das Faktenblatt 40 mit den Daten von 2018, sodass sich beide Erhebungen im Zeitverlauf vergleichen lassen.</p>
<p>Für die kommenden Monate liegt der greifbare Ansatzpunkt bei der Zuschnittsfrage. Wer im September 2026 Bereiche neu aufteilt, entscheidet damit zugleich über Unterbrechungsdichte und Selbstbestimmung der betroffenen Vorgesetzten. Die nächste Erwerbstätigenbefragung wird zeigen, ob sich die Schere zwischen Anforderung und Ressource weiter öffnet.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---1/1311488.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ausbildung-jobs.de/fhrungsspanne-verschiebt-anforderung-und-spielraum-zugleich-64-prozent-der-vorgesetzten-mit-drei-bis-vier-gefhrten-stehen-hufig-unter-termindruck/" data-wpel-link="internal">Führungsspanne verschiebt Anforderung und Spielraum zugleich: 64 Prozent der Vorgesetzten mit drei bis vier Geführten stehen häufig unter Termindruck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ausbildung-jobs.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
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		<title>Lackiererhandwerk und Ausbildungsjahr: Bis zum 30. September 2026 sind bundesweit noch 116.000 Lehrstellen unbesetzt, 102.000 Bewerber suchen</title>
		<link>https://www.ausbildung-jobs.de/lackiererhandwerk-und-ausbildungsjahr-bis-zum-30-september-2026-sind-bundesweit-noch-116-000-lehrstellen-unbesetzt-102-000-bewerber-suchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Lackiererhandwerk]]></category>
		<category><![CDATA[malerbetriebe]]></category>
		<category><![CDATA[nachwuchs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ausbildung-jobs.de/lackiererhandwerk-und-ausbildungsjahr-bis-zum-30-september-2026-sind-bundesweit-noch-116-000-lehrstellen-unbesetzt-102-000-bewerber-suchen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Ausbildungsjahr läuft am 30. September 2026 aus, und der Markt ist bis dahin in Bewegung. Laut der Bundesagentur für Arbeit waren Ende August 2026 bundesweit 116.000 der gemeldeten Ausbildungsstellen unbesetzt, während 102.000 junge Menschen weder eine Stelle noch eine Alternative gefunden hatten. Veröffentlicht hat die Behörde diese Zahlen am [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ausbildung-jobs.de/lackiererhandwerk-und-ausbildungsjahr-bis-zum-30-september-2026-sind-bundesweit-noch-116-000-lehrstellen-unbesetzt-102-000-bewerber-suchen/" data-wpel-link="internal">Lackiererhandwerk und Ausbildungsjahr: Bis zum 30. September 2026 sind bundesweit noch 116.000 Lehrstellen unbesetzt, 102.000 Bewerber suchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ausbildung-jobs.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das Ausbildungsjahr läuft am 30. September 2026 aus, und der Markt ist bis dahin in Bewegung. Laut der Bundesagentur für Arbeit waren Ende August 2026 bundesweit 116.000 der gemeldeten Ausbildungsstellen unbesetzt, während 102.000 junge Menschen weder eine Stelle noch eine Alternative gefunden hatten. Veröffentlicht hat die Behörde diese Zahlen am 28. August 2026. Für Betriebe, die im Farb- und Oberflächenbereich ausbilden, entscheiden die kommenden Wochen über den Jahrgang – und für Interessierte lohnt der Blick darauf, <a href="https://lackierer-finden.de/das-solltest-du-ueber-die-lackierer-und-folierer-ausbildung-wissen/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">was die Ausbildung zum Lackierer und Folierer verlangt</a>.</p>
<p><b>Welche Zahlen die Bundesagentur zum Ausbildungsmarkt nennt</b></p>
<p>Der Berichtsstand umfasst den Zeitraum seit Oktober 2025. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ergibt sich für Ende August 2026 folgendes Bild:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Gemeldete Ausbildungsstellen: 451.000, das sind 32.000 weniger als ein Jahr zuvor</li>
<li>Davon unbesetzt: 116.000</li>
<li>Gemeldete Bewerber seit Oktober 2025: 433.000, das sind 4.000 mehr als im Vorjahr</li>
<li>In eine Ausbildung eingemündet: 156.000, das sind 11.000 weniger als im Vorjahr</li>
<li>Noch ohne Stelle und ohne Alternative: 102.000</li>
</ul>
<p>Auffällig ist die Richtung der beiden Hauptwerte: Das Angebot an Stellen sinkt, die Zahl der Bewerber steigt leicht. Der Rückstand bei den Einmündungen zeigt, dass beide Seiten trotzdem seltener zusammenfinden.</p>
<p><b>Wie die Betriebe im Farbhandwerk ihre Lage beschreiben</b></p>
<p>Die wirtschaftliche Grundlage für Neueinstellungen ist angespannt. Der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz ließ im März und April 2026 rund 800 Maler- und Lackiererbetriebe durch das Institut forsa befragen. Laut dieser Konjunkturbefragung rechnen 27 Prozent der Betriebe für das erste Halbjahr 2026 mit sinkenden Umsätzen, für das zweite Halbjahr sind es 29 Prozent. Positive Erwartungen äußerten für das zweite Halbjahr 2025 noch 41 Prozent, für 2026 nur noch rund 30 Prozent.</p>
<p>Als Ursachen nennen die Betriebe laut derselben Befragung die schwache Auftragslage bei Privatkunden mit 74 Prozent, gestiegene Arbeitskosten mit 73 Prozent und die anhaltende Teuerung mit 53 Prozent. Der Auftragsbestand liegt nach Angaben des Verbands bei rund elf Wochen und bei Kleinstbetrieben bei 9,4 Wochen. Bei Betrieben mit weniger als vier Beschäftigten machen private Auftraggeber über 71 Prozent des Kundenstamms aus.</p>
<p><b>Warum die Berufsbilder erklärungsbedürftig bleiben</b></p>
<p>Ein Beruf, den niemand beschreiben kann, wird nicht gewählt. Das Maler- und Lackiererhandwerk deckt Bautenschutz, Oberflächengestaltung, Korrosionsschutz und Industrielackierung ab, dazu Fahrzeuglackierung und Folierung. Wer nur an weiße Wände denkt, übersieht den größeren Teil des Berufsbilds und damit auch die Aufstiegswege.</p>
<p>Für Betriebe ist das eine Kommunikationsaufgabe im eigenen Umfeld. Eine Darstellung dazu, <a href="https://lackierer-finden.de/die-vorteile-von-maler-und-lackierer-warum-diese-berufe-wertvoll-sind/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">wofür die Farbberufe im Alltag gebraucht werden</a>, liefert dafür die Argumente, die im Gespräch mit Eltern und Schulen tragen.</p>
<p>„Ein Betrieb mit drei Leuten kann keine Personalabteilung ersetzen, und genau das wird ihm abverlangt. Wer im September niemanden gefunden hat, hat meist kein Bewerberproblem, sondern ein Sichtbarkeitsproblem“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Was Betriebe in den letzten Wochen des Ausbildungsjahres tun können</b></p>
<p>Die Bundesagentur weist darauf hin, dass sich Angebot und Nachfrage bis zum Stichtag noch verschieben. Nachvermittlung läuft über die Agenturen und die Kammern; ein spät gemeldeter Platz erreicht Bewerber, die bis dahin leer ausgegangen sind. Betriebe, die ihre Stelle noch nicht gemeldet haben, verschenken diesen Weg.</p>
<p><b>Wann die nächsten belastbaren Zahlen vorliegen</b></p>
<p>Die Bilanz des Ausbildungsjahres zieht die Bundesagentur für Arbeit nach dem 30. September 2026. Erst dann steht fest, wie viele der 116.000 offenen Plätze am Ende leer geblieben sind und wie viele der 102.000 Suchenden doch noch untergekommen sind.</p>
<p>Für das Lackiererhandwerk folgt daraus ein konkreter Arbeitsauftrag für den Herbst 2026. Betriebe prüfen die eigene Stellenmeldung, schreiben Praktikumsplätze für das kommende Frühjahr aus und weiten die Ansprache auf jene Berufsfelder aus, die außerhalb der Branche kaum bekannt sind.</p></div>
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<p>Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zug&auml;nglich zu machen. Wir haben uns auf &uuml;bersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.</p>
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		<title>Berufsbildung und KI: Der Datenreport 2026 misst 80 Prozent KI-Nutzung bei akademisch Qualifizierten und 33 Prozent ohne Berufsabschluss</title>
		<link>https://www.ausbildung-jobs.de/berufsbildung-und-ki-der-datenreport-2026-misst-80-prozent-ki-nutzung-bei-akademisch-qualifizierten-und-33-prozent-ohne-berufsabschluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[berufsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesinstitut für Berufsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Nutzung]]></category>
		<category><![CDATA[weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beschäftigte in Tätigkeiten ohne Berufsabschluss nutzen künstliche Intelligenz zu 33 Prozent. In Tätigkeiten, die einen Fachhochschul-, Universitäts- oder Fortbildungsabschluss voraussetzen, sind es 80 Prozent. Nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) stammen die Werte aus dem Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026, den das Institut am 6. Mai 2026 vorgestellt hat. Für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ausbildung-jobs.de/berufsbildung-und-ki-der-datenreport-2026-misst-80-prozent-ki-nutzung-bei-akademisch-qualifizierten-und-33-prozent-ohne-berufsabschluss/" data-wpel-link="internal">Berufsbildung und KI: Der Datenreport 2026 misst 80 Prozent KI-Nutzung bei akademisch Qualifizierten und 33 Prozent ohne Berufsabschluss</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ausbildung-jobs.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Beschäftigte in Tätigkeiten ohne Berufsabschluss nutzen künstliche Intelligenz zu 33 Prozent. In Tätigkeiten, die einen Fachhochschul-, Universitäts- oder Fortbildungsabschluss voraussetzen, sind es 80 Prozent. Nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) stammen die Werte aus dem Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026, den das Institut am 6. Mai 2026 vorgestellt hat. Für alle, die zwischen Schicht und Feierabend auf eine Zwischen- oder Abschlussprüfung hinarbeiten, entscheidet vor allem der Zuschnitt der Wiederholung, wie die Darstellung dazu zeigt, <a href="https://learncastai.com/fuer/pruefungsvorbereitung" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">wie sich Prüfungsstoff planvoll wiederholen lässt</a>.</p>
<p><b>Wie weit die KI-Nutzung nach Qualifikationsniveau auseinandergeht</b></p>
<p>Der Datenreport stützt die Nutzungswerte auf eine Beschäftigtenbefragung aus dem Jahr 2024, die rund 9.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland erfasst hat. Ausgewertet wurde daraus ein Teilsample derjenigen, die Angaben zur eigenen KI-Nutzung gemacht haben. Die Werte beschreiben Tätigkeiten, nicht Personen: Maßgeblich ist, welchen Abschluss eine Stelle voraussetzt. Gezählt wird, wer KI-Technologien mindestens selten einsetzt.</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>62 Prozent der Beschäftigten in Deutschland nutzen KI-Anwendungen.</li>
<li>80 Prozent sind es in Tätigkeiten mit Hochschul- oder Fortbildungsabschluss.</li>
<li>58 Prozent sind es in Tätigkeiten mit berufsfachlichem Abschluss.</li>
<li>33 Prozent sind es in Tätigkeiten ohne vorausgesetzten Berufsabschluss.</li>
</ul>
<p>Der Abstand zwischen der obersten und der untersten Gruppe beträgt laut dieser Auswertung 47 Prozentpunkte. Auffällig ist die Richtung: Wer bereits über einen formalen Abschluss verfügt, arbeitet am häufigsten mit Werkzeugen, die selbst Lernhilfen sein können.</p>
<p><b>Warum das Bundesinstitut der Technik ein eigenes Schwerpunktkapitel widmet</b></p>
<p>Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht ist die jährliche Bestandsaufnahme des Bundesinstituts für Berufsbildung und umfasst in der Ausgabe 2026 knapp 600 Seiten. Das Schwerpunktkapitel zur künstlichen Intelligenz beginnt laut Inhaltsverzeichnis auf Seite 389 und beschreibt den Einsatz entlang des gesamten Bildungsverlaufs: Berufsorientierung, Ausbildung, Prüfung, Weiterbildung.</p>
<p>Die Auswahl des Schwerpunkts ist selbst eine Aussage. Ein Institut, das seinen Jahresbericht sonst nach Verträgen, Angebot und Nachfrage gliedert, widmet einer Technik ein eigenes Schwerpunktkapitel, deren Verbreitung es im selben Band als ungleich verteilt ausweist.</p>
<p><b>Wie sich der Ausbildungsmarkt zum Stichtag 30. September 2025 darstellt</b></p>
<p>Der zweite Befund des Reports betrifft den Zugang zur Ausbildung. Laut der BIBB-Erhebung zum 30. September 2025 wurden bundesweit rund 476.000 duale Ausbildungsverträge neu abgeschlossen, 10.300 weniger als im Jahr davor und damit ein Rückgang um 2,1 Prozent.</p>
<p>Gleichzeitig wuchs die Zahl der jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz. Nach Angaben des Bundesinstituts suchten zum Stichtag noch 84.400 junge Menschen eine Ausbildungsstelle, 14.000 mehr als im Vorjahr und damit ein Anstieg um 19,9 Prozent. Berechnungen des Instituts auf Grundlage des Mikrozensus weisen für 2024 zudem 18,8 Prozent der 20- bis 34-Jährigen ohne Berufsabschluss aus, hochgerechnet 2,76 Millionen Menschen.</p>
<p><b>Woran die Datenlage zur KI-Nutzung ihre Grenzen hat</b></p>
<p>Zwei Erhebungen im selben Report kommen zu unterschiedlichen Nutzungsquoten, und der Report erklärt den Unterschied selbst. Die Erwerbstätigenbefragung mit 20.006 Befragten, telefonisch erhoben von Oktober 2023 bis April 2024, weist laut Datenreport 20,8 Prozent der Erwerbstätigen aus, die bei ihrer Arbeit Technologien mit künstlicher Intelligenz nutzen. Das Bundesinstitut bezeichnet diesen Wert ausdrücklich als konservativen Mindestschätzer.</p>
<p>Die höhere Quote von 62 Prozent stammt laut Bundesinstitut aus der neueren Befragung mit einer weiter gefassten Definition von KI-Anwendungen. Beide Zahlen nebeneinanderzustellen und als Widerspruch zu lesen, führt in die Irre; verglichen werden dürfen nur Werte innerhalb derselben Reihe. Der Abstand zwischen 80 und 33 Prozent stammt aus einer einzigen Erhebung und bleibt davon unberührt.</p>
<p><b>Was aus den Zahlen für das Lernen neben dem Beruf folgt</b></p>
<p>Weiterbildung neben einer Vollzeitstelle scheitert selten am Willen und häufig am Zuschnitt. Lernzeit entsteht in Resten: auf dem Arbeitsweg, in der Pause, am späten Abend. Formate, die sich in solche Reste einfügen lassen, haben deshalb einen praktischen Vorteil gegenüber Kursterminen, die eine feste Stunde am Stück verlangen.</p>
<p>Sprachkenntnisse sind für viele der erste Schritt zurück in eine geregelte Qualifizierung, weil sie in fast jedem Berufsfeld verwertbar sind. Ein Trainingsformat, das Vokabeln, Hörverstehen und Abfrage verbindet, zeigt die Darstellung zum <a href="https://learncastai.com/englisch-lernen-mit-ki" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Englischtraining mit Lernkarten, Podcast und Quiz</a>. Der Nutzen entsteht dabei weniger durch die Technik als durch die Wiederholung in kurzen Abständen.</p>
<p>„Zwei Befunde aus demselben Bericht zeigen in dieselbe Richtung. Wer keinen Abschluss hat, bekommt seltener eine Ausbildungsstelle und arbeitet zugleich seltener mit den Werkzeugen, die das Nachholen erleichtern würden“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Wann die nächsten Zahlen zur beruflichen Bildung vorliegen</b></p>
<p>Die Erhebung des Bundesinstituts zum Stichtag 30. September 2026 läuft derzeit; erste Ergebnisse werden traditionell in der Dezembersitzung des Hauptausschusses vorgestellt und anschließend veröffentlicht. Der nächste Datenreport folgt im Mai 2027, weil der Berufsbildungsbericht jeweils im Frühjahr vorzulegen ist.</p>
<p>Für den Herbst 2026 lässt sich aus den vorliegenden Zahlen eine konkrete Erwartung ableiten. Sollte die Zahl der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber erneut steigen, wächst der Bedarf an Qualifizierungsangeboten für Erwachsene schneller als das Angebot an Ausbildungsplätzen. Gefragt sind dann Lernformate, die neben einer bestehenden Beschäftigung funktionieren.</p></div>
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</ul></div>
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		<title>Keramikerhandwerk legt 2025 um 12,4 Prozent zu: Der ZDH zählt zum Jahresende 2.520 Betriebe, während das Gesamthandwerk stagniert</title>
		<link>https://www.ausbildung-jobs.de/keramikerhandwerk-legt-2025-um-12-4-prozent-zu-der-zdh-zhlt-zum-jahresende-2-520-betriebe-whrend-das-gesamthandwerk-stagniert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsstatistik]]></category>
		<category><![CDATA[handwerkskammer]]></category>
		<category><![CDATA[Keramikerhandwerk]]></category>
		<category><![CDATA[nebenerwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Töpferei]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ausbildung-jobs.de/keramikerhandwerk-legt-2025-um-12-4-prozent-zu-der-zdh-zhlt-zum-jahresende-2-520-betriebe-whrend-das-gesamthandwerk-stagniert/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zahl der eingetragenen Keramikerbetriebe in Deutschland ist 2025 um 12,4 Prozent gestiegen. Das geht aus der Betriebsstatistik hervor, die der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) am 15. Juni 2026 mit Stichtag 31. Dezember 2025 vorgelegt hat. Damit wächst laut diesen Zahlen ein Gewerk zweistellig, in dem viele Werkstätten aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ausbildung-jobs.de/keramikerhandwerk-legt-2025-um-12-4-prozent-zu-der-zdh-zhlt-zum-jahresende-2-520-betriebe-whrend-das-gesamthandwerk-stagniert/" data-wpel-link="internal">Keramikerhandwerk legt 2025 um 12,4 Prozent zu: Der ZDH zählt zum Jahresende 2.520 Betriebe, während das Gesamthandwerk stagniert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ausbildung-jobs.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Zahl der eingetragenen Keramikerbetriebe in Deutschland ist 2025 um 12,4 Prozent gestiegen. Das geht aus der Betriebsstatistik hervor, die der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) am 15. Juni 2026 mit Stichtag 31. Dezember 2025 vorgelegt hat. Damit wächst laut diesen Zahlen ein Gewerk zweistellig, in dem viele Werkstätten aus dem Hobby entstehen – oft mit den einfachen Aufbautechniken, wie sie die <a href="https://keramik-toepfern.info/keramik-vase-herstellen-deine-schritt-fuer-schritt-anleitung-fuer-ein-individuelles-unikat/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Keramikvase</a> beschreibt. Im Gesamthandwerk stagnierten die Betriebszahlen im selben Jahr.</p>
<p><b>Wie sich der Betriebsbestand im Jahr 2025 verändert hat</b></p>
<p>Laut der Betriebsstatistik standen 468 Neueintragungen 189 Löschungen gegenüber. Der Bestand stieg damit von 2.241 Betrieben zu Jahresbeginn auf 2.520 Betriebe zum Stichtag. Innerhalb der zulassungsfreien Gewerke der Anlage B1 erreichten nur zwei Gewerke ein höheres prozentuales Plus: die Wachszieher mit 28,3 Prozent und die Graveure mit 14,2 Prozent.</p>
<p>Die Anlage B1 wuchs nach Angaben des Verbands insgesamt um 11.098 auf 286.223 Betriebe, ein Zuwachs von 4,0 Prozent. Das Gesamthandwerk kam zum 31. Dezember 2025 dagegen auf 1.038.126 eingetragene Betriebe und damit auf 128 weniger als zu Jahresbeginn.</p>
<p><b>Warum der Zuwachs überwiegend aus dem Nebenerwerb stammt</b></p>
<p>Der ZDH ordnet den Zuwachs in seiner Kommentierung selbst ein. Der überwiegende Teil der neu hinzugekommenen Betriebe in den drei wachstumsstärksten Gewerken wird nach seinen Angaben im Nebenerwerb betrieben und dürfte eher als Zusatz- denn als Haupterwerbsquelle dienen. Eine Eintragung in die Handwerksrolle sagt damit wenig über Umsatz oder Arbeitszeit aus.</p>
<p>Zwei Einschränkungen kommen hinzu. Die Statistik zählt Eintragungen in den Rollen und Verzeichnissen der Handwerkskammern, nicht Vollzeitstellen. Und sie unterscheidet nicht zwischen der Werkstatt mit Ladengeschäft und der Töpferscheibe im Kellerraum.</p>
<p><b>Welchen Anteil Inhaberinnen am Gewerk halten</b></p>
<p>Das Keramikerhandwerk gehört zu den Gewerken mit dem höchsten Frauenanteil. Nach Angaben des Zentralverbands wurden zum 31. Dezember 2025 dort 77,5 Prozent der Einzelunternehmen von Inhaberinnen geführt. Höher liegt der Anteil nur im Maßschneider- und im Wachszieherhandwerk mit 86,1 beziehungsweise 81,6 Prozent. Im Gesamthandwerk betrug der Anteil 22,0 Prozent.</p>
<p><b>Was die Ausbildungszahlen dem Betriebszuwachs entgegensetzen</b></p>
<p>Der Lehrlingsbestand entwickelt sich in die andere Richtung. Nach Angaben der ZDH-Lehrlingsstatistik lernten im Berichtsjahr 2025 bundesweit weniger junge Menschen den Keramikerberuf als im Jahr davor. Die Zahlen im Einzelnen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>51 Auszubildende insgesamt, davon 48 weiblich und drei männlich.</li>
<li>16 im ersten, 24 im zweiten und 11 im dritten Lehrjahr.</li>
<li>36 Ausbildungsstätten im gesamten Bundesgebiet.</li>
<li>Minus 5,6 Prozent gegenüber dem Berichtsjahr 2024.</li>
</ul>
<p>Wer ohne Lehre startet, rüstet die Werkstatt Stück für Stück aus, angefangen bei Grundwerkzeugen wie <a href="https://keramik-toepfern.info/tonschneidedraht-ergonomisch/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">ergonomischen Drahtschneidern für die Tonbearbeitung</a>.</p>
<p>„Ein Gewerk, das im Bestand zweistellig wächst und in der Ausbildung schrumpft, gibt sein Wissen nicht mehr über die Lehre weiter. Das ist keine Randnotiz, sondern die Frage, wer in zehn Jahren noch eine Glasur reproduzierbar hinbekommt“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Was der Zuwachs für bestehende Werkstätten bedeutet</b></p>
<p>Für etablierte Töpfereien verändert sich mit dem Zuwachs vor allem das Umfeld auf Märkten und in Onlineshops. Mehr Anbieter bedeuten mehr Vergleichbarkeit bei Preisen für Gebrauchskeramik, während der Kostenblock aus Ton, Glasur und Brennstrom für alle gleich bleibt. Im September 2026 beginnt zugleich die Saison der Herbst- und Weihnachtsmärkte, auf denen sich dieser Zuwachs zuerst zeigt.</p>
<p>Ob sich die Entwicklung fortsetzt, beantwortet erst die nächste Betriebsstatistik. Der ZDH selbst rechnet für 2026 mit erneut leicht abnehmenden Betriebszahlen im Handwerk insgesamt, weil Impulse für das Gründungsgeschehen fehlen.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.ausbildung-jobs.de/keramikerhandwerk-legt-2025-um-12-4-prozent-zu-der-zdh-zhlt-zum-jahresende-2-520-betriebe-whrend-das-gesamthandwerk-stagniert/" data-wpel-link="internal">Keramikerhandwerk legt 2025 um 12,4 Prozent zu: Der ZDH zählt zum Jahresende 2.520 Betriebe, während das Gesamthandwerk stagniert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ausbildung-jobs.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
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